Deutschland stagniert im Innovationsindikator von BDI, Roland Berger, Fraunhofer ESI und ZEW und bleibt wie im Vorjahr auf Rang 12. Zwar wird der Bundesrepublik eine exzellente Forschung bescheinigt, doch die Umsetzung in marktfähige Produkte gelingt zu selten: Bei der Effizienz liegt Deutschland auf Rang 6, die Wissensgenerierung ist top, die Kommerzialisierung erreicht aber nur 61%.
Besonders kritisch ist die Innovationsleistung der Unternehmen: Die FuE-Ausgaben am Standort wachsen langsamer als in anderen Ländern, vor allem bei Digitalisierung – hier liegt Deutschland hinter USA und China. Schwächen zeigen sich zudem bei Hochtechnologie-Wertschöpfung und transnationalen Patenten.
Bei Schlüsseltechnologien steht Deutschland insgesamt noch gut da (Rang 4), ist Spitzenreiter in der Kreislaufwirtschaft (Rang 1) und stark bei neuen Materialien (Rang 2) sowie Produktionstechnologien (Rang 5). In Zukunftsfeldern fällt es jedoch zurück: digitale Hardware (Rang 7), digitale Vernetzung (Rang 10) und Biotechnologie (Rang 15). Der BDI fordert deshalb ambitionierte Ziele (z. B. Fusions-Prototyp bis 2040, industrielle KI) und eigene KI-Basismodelle, flankiert von klarer Innovationspolitik, Roadmaps und einem integrierten europäischen Kapitalmarkt.
Weitere Schwachstellen: Im Offenheitsindex liegt Deutschland nur auf Rang 13 (gesellschaftliche Offenheit gering), und im Nachhaltigkeitsindex fällt es von Platz 3 (2024) auf Rang 7 zurück – mit Defiziten bei grünen Technologien, energiebezogenen FuE-Ausgaben und Exporten nachhaltiger Güter. China verbessert sich dort deutlich auf Rang 5 durch massive Investitionen in Umweltinnovationen.
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Nachhaltigkeit: Rückfall auf Rang 7
Deutschland ist im Nachhaltigkeitsindex auf Rang 7 zurückgefallen (2024: Platz 3). Wie die Studienautoren mitteilen, zeigen sich trotz ambitionierter politischer Versprechen deutliche Schwächen bei grünen Technologien, bei energiebezogenen FuE-Ausgaben und beim Export nachhaltiger Güter. China hingegen holt schnell von Rang 20 im Jahr 2024 auf Rang 5 (2025) auf, vor allem aufgrund der Verbesserung beim Indikator „Unternehmen mit Umweltinnovationen“ und massiver Investitionen in grüne Technologien.
Zu den ausführlichen Ergebnissen des Innovationsindikators gelangen Sie hier: Link
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