Industriearbeit 2026

Was kommt auf Verantwortliche herstellender Betriebe in diesem Jahr zu? Laut Software-Hersteller Augmentir zeichnen sich einige klare Trends für die Industrie ab, und viele haben mit KI zu tun. Das Unternehmen hat aus der Auswertung von Studien und eigener Projekterfahrung acht Entwicklungen abgeleitet.

Russ Fadel, CEO von Augmentir
Russ Fadel, CEO von AugmentirBild: Augmentir, Inc.

1. Vernetzung von IndustrieArbeitskräften wird Mainstream

Augmentir beschreibt eine steigende Anzahl von produzierenden Unternehmen, die in die digitale Unterstützung ihrer Frontline-Workforce investieren. Laut einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom stellen Unternehmen ihrer Belegschaft Standard Operating Procedures, Anleitungen und Checklisten auf mobilen Endgeräten bereit. „Immer mehr Firmen erkennen, dass auch in der Fabrikhalle papierbasierte Prozesse ausgedient haben. Sie sind zu langsam und liefern kaum verwertbare Daten“, erklärt Russ Fadel, Co-Founder und CEO von Augmentir. Entsprechend verweist der Software-Spezialist darauf, dass der globale Markt für Connected-Worker-Systeme pro Jahr stabil im hohen zweistelligen Prozentbereich liegt.

2. Individuelle Förderung rückt ins Zentrum der Digitalisierung

Als weiteren Trend ermittelt Augmentir, dass auch das Bewusstsein für die unterschiedlichen Arbeitnehmer-Bedürfnisse im Job steigt: So gingen 2022 laut einer weiteren Bitkom-Studie noch 51% der Unternehmen davon aus, dass Industrie 4.0 auch gering qualifizierte Mitarbeitende für komplexe Tätigkeiten befähigt. 2025 waren es nur noch 44%. Der Software-Hersteller schließt daraus, dass die technische Vernetzung allein nicht reicht. Was zu tun ist, damit Beschäftigte so effizient und sicher wie möglich arbeiten, lesen sie online. weiterlesen