Unternehmen steigern Innovationsausgaben

Die Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft sind im Jahr 2024 laut aktuellem ZEW-Bericht zur Innovationserhebung 2025 auf 213,3Mrd.€ gestiegen. Das entspricht einem Plus von 4,9% im Vergleich zum Vorjahr. Angesichts einer Inflationsrate von 3,1% bedeutet dies einen leichten realen Zuwachs. Für die kommenden Jahre prognostiziert der Bericht im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) eine Innovationsplanung auf einem konstanten Niveau.

Deutliches Plus bei Dienstleistungen

Wie in den Vorjahren setzt sich die Verschiebung der Innovationstätigkeit hin zu den Dienstleistungen fort. Vor allem der Dienstleistungssektor trägt mit einem Plus von 8,3% überdurchschnittlich zu dieser Entwicklung bei, während der Zuwachs in der Industrie mit 3,5% deutlich geringer ausfällt. Dabei ist das Niveau der Innovationsausgaben in der Industrie mit 150,1Mrd.€ allerdings mehr als doppelt so hoch wie in den Dienstleistungen mit 63,1Mrd.€.

Innovationsausgaben von KMU stärker gestiegen

Der größte Teil der Innovationsausgaben entfällt auf Großunternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten. Im Jahr 2024 haben sie 178,4Mrd.€ für Innovationen ausgegeben, was einem Anstieg von 4,4% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) weisen im Jahr 2024 Innovationsausgaben in Höhe von 34,9Mrd.€ auf. Im Vergleich zum Vorjahr sind diese mit 7,1% stärker angestiegen als die der Großunternehmen.

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