
Laut einer Bitkom-Prognose werden die Ausgaben für IT-Sicherheit 2025 voraussichtlich um 10,1% auf 11,1Mrd.€ zulegen, nachdem 2024 mit 10,1Mrd.€ erstmals die 10-Milliarden-Euro-Marke übertroffen wurde. Grundlage für die Prognose sind Daten des europäischen Beratungs- und Analystenhauses PAC. Auch für 2026 rechnet der Bitkom mit einem Plus und prognostiziert ein Wachstum um 9,9% auf dann 12,2Mrd.€ gerechnet.
Am stärksten steigen im laufenden Jahr die Ausgaben für Sicherheitssoftware und entsprechende Cloud-Plattformen, die um 12,1% auf 4,8Mrd.€ zulegen. Die Aufwendungen für Dienstleistungen rund um IT-Sicherheit wachsen um 9,7% auf 5,6Mrd.€. Um 1,4% auf 800Mio.€ ist das prognostizierte Plus bei IT-Sicherheits-Hardware.
Der deutsche Gesamtmarkt für IT-Sicherheit legt 2025 laut Bitkom um 10,1% zu. Weltweit wird ein Marktwachstum um voraussichtlich 11,2% auf 212,2Mrd.€ erwartet. Dabei steigern europäische Länder ihre Ausgaben durchschnittlich um 10,9%, der Rest der Welt um 11,4%.
Aktuell beziffert der Bitkom den deutschen Marktanteil am globalen IT-Sicherheitsmarkt 5,3%. Das restliche Europa kommt auf 20,5%.

Jährlicher Schaden: 202,4Mrd.€
Nach einer aktuellen Bitkom-Studie entsteht der deutschen Wirtschaft durch Cyberattacken ein jährlicher Schaden von 202,4Mrd.€, 6 von 10 Unternehmen (59%) fühlen sich durch Cyberangriffe in ihrer Existenz bedroht. Zugleich geben die Unternehmen nun 18% ihres gesamten IT-Budgets für IT-Sicherheit aus. 2022 waren es noch 9%.
Die deutsche Wirtschaft befürchtet zudem eine weitere Zunahme von Cyberattacken. 35% der Unternehmen rechnen damit, dass in den kommenden zwölf Monaten die Angriffe stark zunehmen werden, weitere 47%, dass sie eher stark zunehmen werden. Einen Rückgang erwartet keines der befragten Unternehmen.

















