Um die optimale Transportleistung zu ermitteln, setzt Neura Mobile Robots bereits in der frühen Projektphase auf eine umfassende Materialflusssimulation. Diese digitale Abbildung der realen Abläufe erlaubt es, unterschiedliche Szenarien durchzuspielen, Engpässe zu identifizieren und die Anzahl der Transportroboter, Fahrwege und Strategien exakt zu definieren. Die Simulation bildete die Grundlage für das spätere Layout und erhöhte die Planungssicherheit signifikant – ein bewährtes Vorgehen des Hamburger FTS-Spezialisten, insbesondere in Produktionsumgebungen. Gleichzeitig konnten über die virtuelle Modellierung räumliche Gegebenheiten und Reinigungskonzepte berücksichtigt werden, was eine technisch und hygienisch optimierte Konfiguration ermöglichte.

Komplette Integration in

die Produktionssteuerung

Das FTS ist vollständig an das Manufacturing Execution System (MES) des Werks angebunden. Jeder Transportauftrag entsteht automatisch im MES, wird an das FTF übergeben und anschließend eigenständig ausgeführt: vom Ansteuern der Befüllung über das sichere Andocken bis hin zur Übergabe an Pufferplätze oder Mischer. Alle Betriebszustände, Fahrzeugpositionen und Andockpunkte lassen sich zentral visualisieren. Die Produktionsverantwortlichen erhalten Status- und Fehlermeldungen in Echtzeit und können jederzeit eingreifen. Das erhöht die Transparenz und schafft einen klaren Überblick über sämtliche Materialflüsse im Werk.

Ergebnis: Zukunftsfähige

Produktionslogistik

Mit dem neuen fahrerlosen Transportsystem hat Moguntia die Basis für eine robuste und zukunftssichere Produktionslogistik geschaffen. Die maßgeschneiderte Lösung verbindet Präzision und Hygiene und steigert durch die MES-Integration sowie die Bereitstellung von Echtzeitdaten die Effizienz der gesamten Rezepturerstellung. Besonders bemerkenswert ist der erfolgreiche Austausch der Anlage im laufenden Betrieb. Er zeigt, wie sich moderne FTS in bestehende Strukturen integrieren lassen, ohne die Kontinuität des Materialflusses zu gefährden. Moguntia verfügt damit über eine langlebige, skalierbare und hygienisch optimierte Intralogistik, die sowohl heutige Anforderungen erfüllt als auch auf zukünftige Produktionsentwicklungen vorbereitet ist.

FTS als Schlüsseltechnologie für sensible Produktionsbereiche

Das Projekt bei Moguntia zeigt beispielhaft, welches Potenzial fahrerlose Transportsysteme in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie besitzen. Wo Rohstoffe, Zwischenprodukte oder Verpackungsmaterialien zuverlässig und nachvollziehbar bereitgestellt werden müssen, sorgen automatisierte Transporte für reproduzierbare Abläufe und eine gleichbleibend hohe Prozessqualität. Gleichzeitig reduzieren sie manuelle Eingriffe in hygienisch sensible Produktionsbereiche und entlasten Mitarbeitende von schweren oder wiederkehrenden Transportaufgaben.

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