Die bei Rosenberger eingesetzte Lösung besteht aus einer Hardwarekomponente, der Peakboard Box, und einer Softwarekomponente, dem Peakboard Designer. Mit Hilfe des Peakboard Designers erstellt Rosenberger aus den von der MS-SQL-Datenbank des MES-Systems (von MPDV) übermittelten Daten individuelle Dashboards für jede Halle. Diese werden auf mehreren Großbildschirmen pro Halle dargestellt, die damit die alten LED-Anzeigetafeln ersetzen. Die Einrichtung der individuellen Anzeigen dauert dabei nur wenige Stunden. Zu Beginn des Projekts stellten die Techniker von Rosenberger ein Basistemplate zusammen, das an die einzelnen Hallen angepasst wurde. Darauf ist das jeweilige Hallenlayout mit den vorhandenen Maschinen zu sehen. Diese werden durch einzelne Kreise dargestellt, deren Einfärbung Auskunft über den aktuellen Status der Maschine gibt. Zusätzlich zeigen Ziffern von eins bis drei in den Kreisen die Priorität der Maschine im aktuellen Produktionszyklus an (PRIO-Status). Weiterhin greifen die eingesetzten Boxen damit zehn bis 15 Mal seltener auf das System zu und verringern so die Abfragelast.
Dank der sich regelmäßig aktualisierenden Dashboards kann sich das Personal jederzeit und von jedem Punkt der Halle aus einen optimalen Überblick über den Status quo der laufenden Produktion verschaffen, ohne die gesamte Produktionslinie ablaufen zu müssen. Sobald sich also ein Kreis rot färbt (Signalfarbe für eine Störung), kann ein Mitarbeiter sofort reagieren und so mögliche längerfristige Ausfälle vermeiden.
Zu Beginn wurde das Projekt in zwei Produktionshallen realisiert – mittlerweile kommt die Lösung in über sieben Gebäuden zum Einsatz. Pro Halle setzt Rosenberger dabei je nach Größe und Auslastung unterschiedlich viele Bildschirme ein. Bisher sind es bereits über 40 Geräte – Tendenz steigend. Ausgestattet mit einer Peakboard Box hängen sie entweder als Würfelkonstruktion von der Decke oder sind seitlich an den Wänden befestigt.

















