Die industrielle Bildverarbeitung entwickelt sich von isolierten Einzellösungen zu integrierten Systemen, in denen Daten, KI-Modelle und Prozesse in einem durchgängigen Workflow zusammenlaufen. Regelbasierte Verfahren stoßen bei variablen Oberflächen, wechselnden Materialien und unbekannten Fehlerbildern an Grenzen und sind zudem oft schwer in IT/OT-Umgebungen integrierbar. Statt KI als Ersatz zu sehen, setzt der Beitrag auf Hybridlösungen: Regelbasierte Methoden liefern Stabilität, Tempo und Nachvollziehbarkeit, KI ergänzt Robustheit und Flexibilität. Wenglor zeigt eine praktische Umsetzung dieser Integration mit UniVision 3, der Cloud-Plattform AI Lab und WeHub.
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Der einfache Weg zur Erstellung von KI-Modellen
KI Vision per Cloud
Die industrielle Bildverarbeitung entwickelt sich von isolierten Werkzeugen hin zu integrierten Systemen. Regelbasierte Verfahren und KI sind dabei keine Gegensätze, sondern ergänzen sich zu leistungsfähigen Hybridlösungen. Entscheidend ist die Systemintegration, die Daten, KI-Modelle und Prozesse zu einem durchgängigen Workflow verbindet. Mit der Kombination aus UniVision 3, der Cloud-basierten Plattform AI Lab und WeHub hat Wenglor diese Integration bereits in der Praxis realisiert.
Die cloudbasierte Trainingsumgebung AI Lab ist einfach bedienbar und ideal für KI-Anwendende aller Erfahrungslevel. – Bild: Wenglor Sensoric GmbH
Klassische Bildverarbeitungssysteme, die regelbasiert arbeiten, stoßen aktuell an ihre Grenzen. Zwar liefern sie in stabilen Szenarien wie beim Lesen von Barcodes oder bei geometrischen Prüfungen zuverlässige Ergebnisse, doch es fehlt ihnen die notwendige Flexibilität, um variable Oberflächen, wechselnde Materialien oder unbekannte Fehlerbilder zuverlässig zu erkennen. Hinzu kommt ein strukturelles Problem vieler Systeme: Da sie in sich geschlossen sind, lassen sie sich nur schwer in bestehende IT- oder OT-Umgebungen integrieren und erfordern tiefes Expertenwissen in der Bedienung. Viele sehen den Einsatz von KI als Lösung, um den aktuellen Anforderungen zu begegnen. Der Schlüssel liegt jedoch nicht darin, klassische Bildverarbeitung durch KI zu ersetzen, sondern beide Ansätze zu kombinieren. Regelbasierte Verfahren bieten Stabilität, Geschwindigkeit und Nachvollziehbarkeit. KI hingegen bringt Robustheit und Flexibilität, insbesondere bei variablen Prozessen oder unbekannten Defekten. Im Zusammenspiel entsteht ein leistungsfähiges Werkzeug, das die Stärken beider Welten vereint.
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