Auch an neuartigen Druckmaterialien für den vergleichsweise jungen DLP-Markt forscht Igus. Zu den neuesten Innovationen zählt iglidur i3000, das erste 3D-Druck-Resin speziell für den DLP-Druck von Verschleißteilen. „Dieses Material ermöglicht die additive Fertigung besonders kleiner und präziser Bauteile mit einer bis zu 60-fach höheren Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen 3D-Druck-Harzen“, so Burk.

Gleitlager für das Industrie-4.0-Zeitalter

Igus verfolgt zudem das Ziel, die Megatrends Industrie 4.0 und 3D-Druck zu verknüpfen. Ein Beispiel hierfür ist die Transformation klassischer Kunststoffgleitlager in sogenannte Smart Plastics. Diese Lager sind mit integrierten und vernetzten Sensoren ausgestattet, die den Verschleißgrad kontinuierlich messen. Dadurch können Anwender rechtzeitig handeln und Lager austauschen, bevor es zu einem Ausfall kommt. Der 3D-Druck ermöglicht es die Sensoren kostengünstig in die Lager zu integrieren. „Mit einem Multimaterialdruck lassen sich die Sensoren durch den Einsatz von elektrisch leitfähigen Filamenten direkt in das Lager einbringen“, erklärt Burk. „Durch die additiven Fertigung wird es möglich, auch kleine und preiswerte Komponenten wie Gleitlager in das Industrie-4.0-Zeitalter zu überführen.“

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