Diagnosefähige I/O-Schnittstellen sorgen für flexible Anschlussmöglichkeiten

Jeder dezentrale Steuerungseinheit Ranger verfügt über acht Multi Function Interfaces (MFI). Das sind modular einsetzbare, diagnosefähige I/O-Schnittstellen mit der Möglichkeit zum Anschluss von GreCon-Komponenten (z.B. Funkenmelder, Löschanlagen), der Einbindung von Fremdmeldern, Druckerhöhungsanlagen, Heizbandüberwachung und der integrierten Diagnosefunktionen: Kurzschluss- und Kabelbrucherkennung, Selbstüberwachung nach ISO 13849 und einer Zustandsdiagnose für alle angeschlossenen Aktoren und Sensoren.

Entwicklungsprozess nach

dem V-Modell (auf Basis IEC61508)

Das System wurde gemäß dem Entwicklungsprozess bei Mesco mit dem TÜV-zertifiziertem V-Modell umgesetzt. Die Entwicklung fand in dedizierten Phasen statt, die sich aus Systemanforderungen, Safety-Konzeptentwicklung, Hardware-/Software-Design sowie Integration und Verifikation zusammensetzen. Bei der Zusammenarbeit übernahm Mesco die sicherheitsgerichtete Hard- und Software, Fagus-GreCon realisierte die Nicht-sicherheitsrelevante Software mit technischer Begleitung durch Mesco. Dank der Nutzung fertiger Module aus den Mesco Safety Design Packages reduzierten sich die Entwicklungszeit sowie der Dokumentationsaufwand.

Fazit

Der Ranger überzeugt in der präventiven Brandschutztechnik: Er verbindet moderne Kommunikationstechnologien (SPE, Profinet), hohe funktionale Sicherheit (SIL2, PL d) und eine dezentrale, leicht skalierbare Systemarchitektur. Die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Fagus-GreCon und Mesco sowie die modulare agile Entwicklungsstrategie machen den Ranger zu einer zukunftsfähigen Lösung für den modernen Brandschutz.

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