Welche Informationen sollte der Kunde vorab liefern, um die Planung effizient zu gestalten?
Zum einen natürlich alles, was an an Bauunterlagen da ist, also Grundriss und Entwürfe vom Architekten etc. Dann sagen die einen, es ist schon mal gut, wenn der Kunde sich vorab informiert. Dann hat er schon ein gewisses Grundverständnis und weiß vielleicht auch schon mal, was geht und was nicht. Manchmal ist es aber auch besser, wenn der Kunde sich noch nicht so viel informiert hat. Weil oft kommen dann Funktionen mit ins Spiel, die vielleicht gerade keinen Sinn ergeben und wo man in die Beratung reinkommen kann. Da muss man immer darauf achten, was macht wirklich Sinn und ist auch im Alltag nutzbar.
Wie lässt sich sicherstellen, dass ein Smart-Home-System nicht nur heute, sondern auch in Zukunft erweiterbar und kompatibel bleibt?
Mit einem offenen Standard wie z.B. KNX habe ich immer die Möglichkeit, mehrere Hersteller zu nutzen. Da muss man beachten, dass von Anfang an ein sicheres System mit einer verschlüsselten Kommunikation geplant ist. Das wird heutzutage einfach immer wichtiger, da gibt es z.B. KNX Secure Standard. Und ganz wichtig finde ich das Thema Update-Fähigkeit. Niemand würde heute mehr ein Smartphone kaufen, welches man nicht updaten kann. Warum soll ich das mit meinem Haus so machen?
Wie können digitale Planungsassistenten und Software Tools bei der Planung unterstützen?
Planungsassistenten können dabei helfen, Zeit zu sparen, um Projekte effizienter zu planen. Gerade im Handwerk, wo die Zeit eh immer knapp ist, ein riesen Vorteil. Wenn man sich alleine mal vorstellt, wie viele Artikel und Systeme es gibt, auch von den unterschiedlichsten Herstellern, mit denen man sich auseinandersetzen muss, um ein Projekt vollständig hinzubekommen. Da sind digitale Tools eine gute Unterstützung. Und es hat heute einfach auch nicht jeder mehr Zeit, sich in jedes System einzuarbeiten, sich schulen zu lassen. Ein konkretes Beispiel sind unsere Gira-Assistenten. Das sind im Prinzip drei Tools. Der Endkunde kann damit vorab schon sein Haus konfigurieren und die Daten schon mal seinem Handwerker schicken. Der kann diese Konfiguration im Prinzip einfach übernehmen und erhält Stücklisten. Am Ende des Tages hat er eine automatische Dokumentation mit Pflichtenheft, wo schon genau beschrieben ist, was soll wo passieren, an welchem Schalter soll welche Funktion hinterlegt sein…

















