Praxisbeispiel
Ein Unternehmen, das eine Flotte von Robotern für einfache Handling-Aufgaben betreibt, hatte häufig mit ungeplanten Stillständen zu kämpfen. Die fehlende Sensorik erschwerte die Ursachenanalyse. Durch die Integration modularer Condition-Monitoring-Systeme konnten die Robotersteuerungen angebunden, Sensoren zur Überwachung von Energie- und Schwingungsanalysen installiert und Echtzeit-Dashboards implementiert werden. Das Ergebnis: Eine Reduktion der Stillstandszeiten um bis zu 40 Prozent, eine Senkung der Wartungskosten um 25 Prozent und eine deutliche Verbesserung der Gesamtanlageneffektivität. Gleichzeitig wurde der Energieverbrauch verbessert, was nicht nur Kosten sparte, sondern auch die CO2-Bilanz verbesserte. In der Regel kostet die Anschaffung einer solchen Lösung dabei deutlich unter 1.000 Euro pro Maschine.
Ausblick
Die Weiterentwicklung des Condition Monitorings wird stark von neuen Technologien wie 5G und fortschrittlichen KI-Algorithmen beeinflusst werden. Autonome Überwachungssysteme und digitale Zwillinge bieten das Potenzial, Prozesse noch präziser zu überwachen. Herstellerunabhängige Konzepte ermöglichen es Anwendern, ihre Anwendungen selbst zu betreiben, zu warten und zu skalieren. Unternehmen, die auf diese Lösungen setzen, sichern sich nicht nur einen Wettbewerbsvorteil, sondern tragen auch aktiv zur Nachhaltigkeit und Effizienzsteigerung in der Industrie bei. Ein weiterer Zukunftsaspekt ist die Verknüpfung von Condition Monitoring mit Blockchain-Technologien, um manipulationssichere Datenspeicherung und Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu gewährleisten. In.Hub arbeitet hierzu bereits mit der Hochschule Mittweida in der Blockchain-Schaufensterregion zusammen.

















