Ein weiterer Vorteil dieser Kommunikationstechnologie ist es, dass sich alle Geräte in der verketteten Anlage eigenständig identifizieren und parametrieren lassen. Auch sind bei einem Geräteausfall bzw.
-tausch alle Parameter automatisch auf das neue Gerät übertragbar. Zusätzlich können Anwender sie entweder in der Steuerung oder – wie bei Pilz – auf einer SD-Karte im Master speichern. Damit verkürzt dieses sichere Kommunikationsprotokoll die sonst benötigten Zeiten für Installation, Inbetriebnahme und Wartung deutlich.
‚Gewusst was‘ für vorausschauende Produktionen
Die IO-Link Safety-Technologie kann Anwender insbesondere auch mit Blick auf die Produktivität gut unterstützen: Bei Pilz verfügen die Geräte im IO-Link-Safety-System IOLS über eine Funktion zur Selbstdiagnose, wobei die IOLS-Sensoren Information über den Ist-Zustand bereitstellen, beispielsweise wie häufig die Wartungstür geöffnet, der Not-Halt betätigt oder in Lichtgitter eingegriffen wurde. Diese Informationen werden dann in der übergeordneten Steuerung erfasst, lassen sich zur Erstellung passender Konzepte zur Fehlerbehebung nutzen und gestatten eine vorausschauende wie vorbeugende Wartung. Wenn auch Bedieneinheiten wie PITgatebox IOLS von Pilz in einem IO-Link-Safety-System zur Verfügung stehen, können sicherheitsrelevante Daten und Diagnosedaten übermittelt werden, beispielsweise zum Betriebszustand der Bedieneinheit und zum Türstatus von Sicherheitszuhaltungen.
Fazit: IO-Link Safety verwendet eine effiziente Punkt-zu-Punkt-Technologie statt eines komplexen Feldbusses. Das vereinfacht die Installation und bietet dennoch umfassende Diagnosemöglichkeiten. IO-Link Safety, insbesondere ein Gesamtsystem wie von Pilz, hat den Fokus auf Effizienz und Safety.













