So kombiniert Nerve über das NMS die Vorteile der bereits genannten Ansätze in einer Lösung und bietet die Transparenz, Auditierbarkeit und Überwachungsfunktionen, die über die verschlüsselte Konnektivität hinausgehen und Vertrauen schaffen – ohne Kompromisse bei Sicherheit, Flexibilität oder Skalierbarkeit. Neue Maschinen oder Standorte lassen sich zentral über das NMS ausrollen und verwalten – inklusive Remote-Access-Konfiguration. Außerdem können Remote-Verbindungen jederzeit angepasst, neu konfiguriert oder vollständig neu definiert werden – ohne Eingriffe in die IT-Infrastruktur des Kunden. Jegliche Remote-Tunnel-Kommunikation wird dabei über einen einzigen ausgehenden Port der Edge realisiert, was die Integration zusätzlich vereinfacht.

Wie Kunden die Nerve

Remote Services nutzen

In der Praxis setzen Kunden Nerve Remote Services für eine Vielzahl von Aufgaben ein, um die Zusammenarbeit zwischen Service, Engineering und Produktion effizienter und sicherer zu machen:

  • Programmierung und Debugging von Steuerungen, z.B. einer Siemens S7 SPS, direkt aus dem Engineering-Tool heraus – ohne physische Präsenz vor Ort.
  • Anbindung an einen MQTT-Broker, um Sensordaten oder Maschinenzustände in Echtzeit zu analysieren.
  • Öffnen eines Ports eines OPC UA Servers, um gezielt Debug-Daten oder Zustandsinformationen auszulesen – etwa für die Fehleranalyse oder Prozessoptimierung.
  • Rollout neuer Softwareversionen auf Edge-Geräten oder Maschinensteuerungen, inklusive Validierung und Rückmeldung über die Remote-Verbindung.
  • Remote-Zugriff auf HMI-Oberflächen, um Bediener bei der Fehlerbehebung zu unterstützen oder Schulungen durchzuführen.

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