„Da wir die Durchlaufregale selbst bauen können, sind wir in der Einbindung weiterer Montagelinien schneller und flexibler. Wir können Gestelle verändern und erweitern, je nachdem, wie wir sie brauchen.“ erläutert Pascal Weiland, Leiter Montage & Logistik Gripping Technology & Automation Technology bei Schunk.
Automatische Steuerung von Schnelllauftoren
Auf der Wegstrecke zwischen den einzelnen Montagelinien und dem Kleinteilelager befinden sich fünf Schnelllauftore, die über ein Modul mit dem Open Shuttle verbunden sind. Wenn der autonome mobile Roboter sich einem Tor nähert, öffnet es sich automatisch. Ebenso befinden sich an diesen Durchfahrten auch Brandschutztore, die im Bedarfsfall zufahren. Das sogenannte iO-Modul des Tors prüft, ob ein Brandfall vorliegt, und verhindert so das Einfahren des Open Shuttles in den Korridor vor dem geschlossenen oder zufahrenden Brandschutztor.
AMR-Erweiterungen in Planung
Schunk hat am Standort in Hausen mit einem Open-Shuttle-Projekt gestartet. Langfristig will das Unternehmen an weiteren Standorten Vorteile aus dem Einsatz von AMR generieren. Auch soll Oscar, wie das Open Shuttle von Schunk genannt wird, auf Dauer nicht allein bleiben und weibliche Verstärkung bekommen.
Behältertransport mit integriertem Hub
Knapp bietet mit den Open Shuttles autonome mobile Roboter für den Transport von Behältern, Kartons, Trays und Paletten an. Dabei ist der Transport von Behältern in der Größe 300x400mm, die bei Schunk bereits im Einsatz waren, im Standard inbegriffen. Mit dem integrierten Hub, der als Add-On erhältlich ist und Abgabehöhen von 550 bis 1.500mm ermöglicht, erfüllte das Open Shuttle die dortigen Anforderungen.


















