Ein einziger Wechsler für eine breite Variantenpalette
Das System CPB, bestehend aus roboterseitigem Wechselkopf und werkzeugseitigem Wechseladapter, bietet Anwenderinnen und Anwendern hohe Flexibilität bei gleichzeitiger Prozesssicherheit. „Mit diesem Werkzeugwechsler kann der Roboter nun unterschiedliche Handhabungs- oder Bearbeitungsaufgaben flexibel und ohne zusätzlichen Rüstaufwand ausführen“, erläutert Guido Lüönd, Technischer Leiter bei R. Wick. „Über ein anwenderspezifisches Magazin mit CPB-Adaptern und unterschiedlichen Greifern kann Otto Hofstetter jetzt mit nur einem einzigen Werkzeugwechsler eine ganze Palette von Varianten handhaben. Das macht richtig Sinn und ist eine entscheidende Wegmarke hin zu mehr Standardisierung, Einfachheit und bestmöglich reduzierten Stillstandzeiten“, betont Lüönd.
Die komplette Anlage um das neue Fünfachs-Dreh/Fräszentrum Nakamura-Tome JX-250, einschließlich des schlanken Sechsachsroboters, des Greifermagazins sowie der Palettenstation mit Magazin-Tower, wurde Ende 2025 angeliefert und arbeitet seit Februar reibungslos und ohne Störungen. Sie ersetzt nun drei bisherige Maschinen. Während Standardteile über einen Stangenautomat zugeführt werden, kann der Roboter parallel dazu die Maschine zusätzlich bestücken und entladen. Diese Kombination verschafft Otto Hofstetter hohe Flexibilität: Sowohl Standardteile als auch Bauteilvarianten in kleinen Losgrößen lassen sich effizient bearbeiten. „Das ist die derzeit modernste Anlage, die wir hier betreiben“, versichert Helbling. „Die fehlerfreie Funktion, die angenehme Handhabung und das einfache Umrüsten durch den Werkzeugwechsler spart viel Zeit und erhöht unsere Produktivität mithilfe der kurzen Nebenzeiten. Es macht riesigen Spaß, an dieser Anlage zu arbeiten.“
Effiziente Gestaltung von End-of-Arm-Lösungen aus einer Hand
Die Paletten mit Rohteilen werden am Magazin-Tower manuell bestückt. Von dort holt sich der Roboter die Teile und legt sie nach der Bearbeitung wieder vollautomatisch ab. Den jeweils benötigten Greifer entnimmt der Roboter dem Magazin; es ist anwendungsspezifisch bestückt und lässt sich je nach Bauteilpalette anpassen. „Wir pflegen mit Schunk seit Jahren eine gute Zusammenarbeit und haben immer die passenden Greifermodelle im Einsatz“, betont Lüönd. An der Hofstetter-Anlage kommen derzeit u.a. der Schunk-Benchmarkgreifer PGN-Plus-P mit kundenspezifisch angepassten Greiferfingern sowie der Zentrischgreifer JGZ zum Einsatz. So bietet das Unternehmen mit geeigneter Greiftechnik und dem Wechselsystem CPB aus dem Robot-Plus-Portfolio einen aufeinander abgestimmten und effizienten Werkzeugwechsel.
Die Basis für eine Erfolgsgeschichte
„Unsere Modernisierungsmaßnahme ist mit dieser neuen Anlage bestens gelungen,“ resümiert Winkler. „Mit der Kombination aus Automationszelle und CPB-Werkzeugwechslern fertigen wir heute deutlich flexibler. Der automatisierte Variantenwechsel mit geringem Rüstaufwand steigert unsere Effizienz. Wick und Schunk haben uns überzeugt – technisch und im Zusammenspiel aller Beteiligten. Wir fühlen uns perfekt betreut!“ Auch der Anlagenbauer Wick unterstreicht die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit: „Unsere verlässliche Kooperation führt zu Lösungen, die konsequent am Bedarf des Anwenders ausgerichtet sind. Deshalb setzen wir auch künftig auf Wechsler und Greifer aus einer Hand – bei Schunk wissen wir, was wir bekommen.“











