AR-Modelle sind

über QR-Codes abrufbar

Bisher hat Rose zwei anwendungsspezifische HMI-Lösungen als AR-Erlebnisse aufbereitet. „Ein potenzieller Kunde hat sich das bereits angesehen und war sofort begeistert“, erzählt Stello. Die AR-Modelle stellt Rose über QR-Codes in E-Mail-Signaturen und das LinkedIn-Profil des Unternehmens zur Verfügung. Mittelfristig ist laut Marketing-Chefin Lange zudem geplant, die Codes zu den AR-Anwendungen auch auf der Website zu platzieren: „Wir werden dann einen Live-Chat dazustellen, in dem Kollegen aus dem Technischen Vertrieb, der Konstruktion und dem Produktmanagement in Echtzeit Fragen beantworten.“

Die AR-Anwendungen ermöglichen Rose aber nicht nur die Erschließung neuer, junger Zielgruppen und die Senkung der Entwicklungskosten. Sie vereinfachen auch die Produktpräsentationen über große Distanzen: Der Außendienst muss nicht mehr einen ganzen Transporter mit Mustern beladen, sondern stellt dem Kunden für das erste Gespräch – an dem problemlos auch technische Experten teilnehmen können – einfach einen QR-Code zur Verfügung. Dieser kann das Produkt auch später zu jedem beliebigen Zeitpunkt in der Anwendung ansehen und virtuell an seiner Maschine platzieren. Ein physischer Prototyp bietet diese Flexibilität nicht und lässt sich – anders als ein AR-Modell – auch nicht für andere Kunden modifizieren. Darüber hinaus ist AR für die Auslandsniederlassungen von Phoenix Mecano eine große Erleichterung, da sie das gesamte Produktportfolio präsentieren müssen. Augmented Reality reduziert für sie den logistischen Aufwand bei Kundenterminen deutlich, weil sie nun einen Teil der Produkte virtuell per Tablet zeigen können.

Als nächstes wird Rose seine Tragarmsysteme als AR-Modelle anbieten. „Das ist ein Baukasten mit Auslegern, die sehr unterschiedliche Dimensionen haben. Mit AR können wir das sehr anschaulich darstellen. An der bloßen Auflistung der einzelnen Komponenten erkennt der Anwender nämlich nicht, welche Aufbauten da möglich sind“, erläutert Stello.

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