Gezielte Beleuchtung
Eine sensorgesteuerte Beleuchtung zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus. So sorgt sie etwa für mehr Sicherheit auf den Straßen und Wegen. Der SensorX detektiert, wenn sich Passanten oder Fahrzeuge in der Nähe befinden. Daraus können adaptive Beleuchtungsszenarien programmiert werden, um etwa in verkehrsarmen Zeiten das Licht herunterzudimmen und Straßen und Wege bei Zunahme von Verkehrsfluss wieder zu erhellen. So bewegen sich Menschen auch nachts bei sicherer Ausleuchtung von Straßen und Wegen, ohne dass die ganze Stadt permanent voll ausgeleuchtet werden muss. Dieser Anwendungsfall hat noch einen weiteren positiven Nebeneffekt. Durch die gezielte Beleuchtung bei Nutzung der Wege wird die Lichtemission verringert. Wenn sich niemand auf den Straßen befindet, ist auch weniger Licht nötig. Eine sensorbasierte Lichtsteuerung trägt damit nicht nur zur Sicherheit, sondern auch zum Wohlbefinden der Bevölkerung bei. Punktuelle Beleuchtung und die Dimmung in ruhigen Phasen spart zudem Strom und senkt damit die kommunalen Energiekosten. In einem Pilotprojekt, in dem ein Sensor bis zu fünf Leuchten steuerte, führte der Einsatz zu einem Sparpotenzial von rund 50 Prozent.
Parkplatzmanagement in Echtzeit
Auf Parkplätzen und in Tiefgaragen ist eine sensorbasierte Auslastungsanzeige keine Neuheit. Bisher setzen Verantwortliche in der Stadtplanung dabei häufig auf magnetische Sensoren, die in den Straßen- bzw. Bodenbelag eingelassen sind. Diese Sensoren sind im Außenbereich etwa bei starkem Schneefall fehleranfällig. Bei einer Änderung des Parkbereiches müssen sie zudem mühsam ausgegraben und neu verlegt werden. Das ist auf Dauer nicht nur umständlich, sondern auch teuer, und lässt kaum Raum für Flexibilität. Mit Lösungen wie dem SensorX kann die Parkzone während der Kommissionierung genau definiert werden. Der Sensor analysiert dann die durchschnittliche Präsenz von Fahrzeugen im ausgewählten Bereich in den letzten zehn Minuten und meldet, auf welchen Flächen Fahrzeuge stehen. Wenn Änderungen der Parkplätze eine neue Definition der Parkzonen nötig machen, ist diese in nur wenigen Minuten vor Ort mit einem Smartphone oder Tablet via Bluetooth erledigt, ohne dass der Sensor ab- oder umgebaut werden muss.
Zukunft Sensorik
Ein weiterer Einsatzbereich des SensorX befindet sich aktuell in der Entwicklungs- und Testphase. Die Messung der Verkehrsdichte und Optimierung des Verkehrsflusses bietet viele Möglichkeiten über die Lichtsteuerung hinaus. Der Sensor zählt in definierbaren Intervallen von 20 Sekunden bis zu zehn Minuten, wie viele Fahrzeuge die festgelegte Zone durchfahren. Durch die daraus gewonnenen Daten können Verantwortliche zukünftig wichtige Erkenntnisse ableiten. Sie sehen, wo es häufig zu Staus und stockendem Verkehr kommt und welche Straßen häufiger oder weniger als gedacht genutzt werden. Basierend auf diesen Daten sind sie in der Lage, Straßenführungen zu optimieren, Ampelschaltungen anzupassen oder zusätzliche Spuren für den Verkehr freizugeben. So können Staus in der Stadt zukünftig noch genauer beobachtet und durch Datenmessung vermieden werden, und damit die CO2-Emissionen gesenkt werden. Diese Technologie kann auch in Parks und Grünflächen angewandt werden kann, um wenig genutzte Wege möglicherweise zu renaturalisieren oder neue Wege basierend auf den Bewegungsmustern anzulegen. Sensoren können in der Stadt also an nahezu allen öffentlichen Plätzen installiert werden, um für mehr Sicherheit und flüssigeren Verkehr zu sorgen. Sie unterstützen dabei, den Straßenverkehr zu optimieren und sorgen für mehr Sicherheit für Verkehrsteilnehmer. Die Kosteneinsparungen durch einen geringeren Energieverbrauch führen dazu, dass sich die Kosten für die Installation der Sensoren meist schon im ersten Jahr amortisieren. Zudem leistet die Technik einen Beitrag zum Klimaschutz und sorgt dafür, dass unsere Städte smart werden.

















