Die Implementierung des digitalen Zwillings beginnt bereits in der Planungsphase. Bewegungsabläufe lassen sich virtuell validieren und anpassen, noch bevor die erste physische Komponente installiert ist. Die Integration von physikalischen Simulationsmodellen ermöglicht dabei eine präzise Vorhersage des Systemverhaltens unter realen Bedingungen. Kollisionsprüfungen, Taktzeitverbesserungen und Effizienzanalysen lassen sich parallel zur Entwicklung durchführen. Selbst die Verkabelung lässt sich vorab exakt planen und zentimetergenau bestellen.

Weitere Vorteile bietet Murrelektronik durch die bidirektionale Kopplung zwischen realem System und digitalem Zwilling im laufenden Betrieb. So werden Sensorwerte und Prozessdaten in Echtzeit synchronisiert – und Abweichungen sind sofort erkennbar. Die implementierten Analysealgorithmen vergleichen kontinuierlich das reale mit dem erwarteten Verhalten und können potenzielle Probleme frühzeitig identifizieren. Das ermöglicht eine vorausschauende Wartung und kontinuierliche Prozessoptimierung.

Seiten: 1 2



  • Sichere Greifprozesse mit Machine Vision

    Für durchgängig automatisierte Pick&Place-Tätigkeiten ist es wichtig, dass Roboter auch unterschiedlich geformte und durchscheinende Objekte sicher greifen können. Deep-Learning-Methoden in einer leistungsfähigen…


  • Highspeed Cutting

    Die Peddinghaus Corporation setzt Vision-Systeme in ihren Brennschneidemaschinen ein. Auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten hat sie in Zusammenarbeit mit dem Bereich Custom…