
Die zunehmende Nachfrage nach Automation dürfte mit Blick auf die eigenen Werkzeugmaschinen für Heller ja eigentlich nichts Neues sein, oder Herr Heidemann? @Interview_Grundschrift:Steffen Heidemann: Nein, Heller beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten mit der Automation von Werkzeugmaschinen. In der Historie hat Heller vor allem Großkunden mit maßgeschneiderten Lösungen versorgt, etwa aus der Automobilindustrie. Doch die Zeiten haben sich stark verändert. Heute sprechen wir ein möglichst breites Anwenderspektrum mit Automation an. Auf Wunsch immer noch mit einer Automation nach Maß. Doch um das Protfolio nach unten hin abzurunden, haben wir zwei standardisierte Roboterzellen. Die bekannte RZ50 sowie unsere neue Modulare Roboterzelle. Sie sind als fertige Produkte konzipiert, für die der Anwender noch ein paar Ausstattungsmerkmale auswählt – fertig. Der Preis ist sehr attraktiv, so dass man ganz transparent Kosten und Nutzen gegeneinander rechnen kann. @Interview_Grundschrift: Was bedeutet denn standardisiert genau? @Interview_Grundschrift:Wir setzen einen ziemlich engen Rahmen – mit feststehenden Layouts, mit 50 bis 210kg Robotertraglast sowie gewissen Basisfunktionen. Die Zellen lassen sich mit einem Schubladensystemen für Roh- und Fertigteile oder einer Depalettierbucht ausrüsten. Weitere Optionen sind z.B. Bauteilreinigung oder ein Gressel-System zum Greifen und Spannen. Auch automatische Paletten- oder Greiferwechsel sind verfügbar. Diese Möglichkeiten bilden dann aber auch schon die Obergrenze in unserem hochstandardisierten Bereich. Alles darüber hinaus läuft bei uns als Projektgeschäft, also als Automation nach Maß. @Interview_Grundschrift: Gibt es bei den Standardzellen eine besondere Nachfrage? @Interview_Grundschrift:Ja, das ist ganz klar der Bereich, in dem wir stark wachsen. Denn mit den zwei standardisierten Roboterzellen treffen wir einfach den Zeitgeist. Kaum ein Unternehmen in der Industrie ist nicht vom Personal- bzw. Fachkräftemangel betroffen. Eine standardisierte Roboterzelle, für die man keinen Experten braucht, ist dadurch sehr attraktiv. Der Anwender bleibt flexibel und kosteneffizient – was wiederum hohe Investitionssicherheit schafft. Ein wertvolles Argument in Zeiten, in denen die konjunkturellen Rahmenbedingungen sehr schwierig sind und sich Planungszeiten reduzieren. Das verstehen immer mehr Kunden und so bestellen sie die Werkzeugmaschine samt Standardautomation oder suchen sie perspektivisch bereits mit aus. @Interview_Grundschrift:


















