Die Visualisierung der Laborgeräte von Kopp erfolgt über Multitouch-Bedienpanels ETT 764 mit 7″ bzw. ETT 1034 mit 10,1″. Die Geräte weisen an der Front die Schutzart IP65 auf und sind mit leistungsstarken Prozessoren ausgestattet. „Im Gegensatz zum früher verwendeten System können wir die smarten Panels in Verbindung mit den Steuerrechnern CP 102 bzw. CP 112 als Zwei-CPU-System nutzen“, so Galm weiter. „Die Trennung von Ablaufsteuerung und Visualisierung führte zu einer Beschleunigung der Visualisierung um den Faktor zehn, was sich in einer flüssigeren, ergonomischeren Bedienung niederschlägt.“

Den Umstieg vom früheren Lieferanten auf die Steuerungs- und Automatisierungstechnik von Sigmatek bewältigte Kopp innerhalb weniger Monate. Ermöglicht wurde der schnelle Umstieg vor allem durch die Engineering-Umgebung Lasal. Dass die in Structured Text erstellten Programme zum Teil übernommen werden konnten, war nur einer von mehreren Erfolgsfaktoren. „Durch die voll grafische Oberfläche von Lasal konnte ich mich schnell einarbeiten, sodass ich nicht einmal eine Schulung brauchte“, bestätigt Galm. Zudem trägt die Übersichtlichkeit zu einem strukturierten Arbeiten bei und hilft, Fehler zu vermeiden. „So ermöglichen die objektorientierte Programmierung mit einer großen Objektklassen-Bibliothek und echter Vererbung sowie umfangreiche Import- und Exportfunktionen eine Beschleunigung der Programmerstellung um rund 20 Prozent“, ergänzt der Techniker.

Schneller und

verlässlicher Support

Anlässlich der Systemumstellung wurde die Software nicht eins zu eins portiert. Vielmehr nutzte Kopp die Gelegenheit, die Hot-Tack-Tester der Reihe Labormaster zu verbessern. Doch auch dabei war der Erhalt gewohnter und bewährter Dinge wesentlich. Zu diesen gehört die spezielle Darstellung eines Ergebnis-Kurvendiagramms. „Genau diese Darstellungsform ist im Standardoszilloskop von Lasal nicht vorgesehen“, erklärt Martin Zanner. „Sigmatek setzt auf enge Partnerschaft mit seinen Kunden. Deshalb erweiterten wir im Auftrag von Kopp die Darstellungsmöglichkeiten um diese spezielle Form.“

Dass Sigmatek diese Anpassung innerhalb weniger Tage durchgeführt hat, ist für Götz Goller ein weiteres Anzeichen dafür, dass Kopp auf den richtigen Partner gesetzt hat. Ein anderes ist, dass die nunmehrige Lösung gegenüber der zuvor verwendeten Hardware nicht nur leistungsfähiger geworden ist, sondern auch kostengünstiger im Einkauf. Zusätzlich konnte Kopp im Bereich der Lizenzgebühren für das Entwicklungssystem Einsparungen erzielen.

„Das Unternehmen passt sehr gut zu uns. Das zeigt sich auch im schnellen, und unbürokratischen Support“, sagt der Kopp-Geschäftsführer. „Das ist eine wichtige Voraussetzung für eine dauerhafte Beziehung.“ Aus diesem Grund umfasst der Umstieg auf die Automatisierungssysteme von Sigmatek nicht mehr nur die Laborgeräte, sondern mittlerweile das gesamte Portfolio des

Verpackungssystemherstellers.

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