OT-Monitoring überwacht so die Netzwerkverkehrsmuster und meldet Anomalien nahezu in Echtzeit. Unbefugte Zugriffsversuche, ungewöhnliche Kommunikationsflüsse in industriellen Netzwerken oder unerwartete Veränderungen im Geräteverhalten sind die Indikatoren, um einen potenziellen Sicherheitsvorfall frühzeitig zu erkennen. Für Umgebungen mit segmentierten Netzwerken oder isolierten OT-Zonen ist zudem verteiltes Monitoring über Remote-Probes unerlässlich. Die Probes befinden sich innerhalb des sicheren OT-Netzwerks, erfassen Daten lokal und übertragen diese verschlüsselt an den zentralen Server.
Fazit
Die zunehmende Konvergenz von IT und OT macht Transparenz zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen. Moderne Produktionsumgebungen bestehen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Systeme, Protokolle und Geräte, deren zuverlässiger Betrieb nur mit einer ganzheitlichen Sicht auf die Infrastruktur gewährleistet werden kann. OT-Monitoring schafft die Grundlage für höhere Verfügbarkeit, bessere Cybersecurity und eine effizientere Fehleranalyse.
Autor: Daniel Sukowski, Global Business Development Industry & OT bei Paessler














