Der Unterschied: Software
Besonders gefallen hat ihm die Software zur Programmierung der Maschine: „Es gibt natürlich auch Stanzmaschinen aus den USA. Denen fehlt aber die Software PowerCut, die ein extrem effizientes Arbeiten erlaubt. Die gewünschten Geometrien der Stanzteile lassen sich sehr schnell importieren und dann auf dem Band anordnen. Eine Besonderheit ist die Nesting-Software PunchPro, welche die Teile auf der Kuperschiene so anordnet, dass das Material möglichst vollständig genutzt wird. Wir sparen damit zwischen vier und fünf Prozent Rohmaterial, was bei unseren Mengen eine erhebliche Kostenersparnis bedeutet.“ Die Stromschienen ähneln sich immer wieder. PowerCut ermöglicht es, in einem Programm eine Vielzahl von Varianten zu definieren und für die Fertigung aus diesem Pool an Geometrien auszuwählen. So lassen sich viele ähnliche Bauteile effizient programmieren und verwalten. Auch dies trägt dazu bei, dass die Anlagen rund um die Uhr arbeiten und nicht auf Stanzprogramme warten müssen.
Ausgereiftes Handling
Die Stanzmaschinen bieten mit dem Gantry-System eine ausgereifte Handling-Lösung, die es ermöglicht, die Maschine mit einem Materialvorrat verschiedener Werkstoffe und Bandbreiten zu versorgen, aus dem die Stanzmaschine sich dann die passenden Rohteile automatisch selbst lädt. So ist ein nahtloses Abarbeiten verschiedener Aufträge nacheinander möglich. Andrews plant zudem weitere Automatisierungen, um die Produktion noch effizienter zu gestalten.
Weitere Maschinen bestellt
„Wir sehen hier eine sehr gute Chance, viel Geld zu verdienen“, beschreibt Andrews seine Lage. „Der Bedarf an Stromschienen wird in den USA über die nächsten Jahre noch weiter wachsen. Wir haben die Galvanik-Kapazitäten, wir haben den direkten Kontakt zu den Rohstofflieferanten und wir können produzieren – je mehr, desto besser. Der Markt ist noch lange nicht gesättigt. Deshalb habe ich schon weitere Maschinen bestellt und lasse sie per Luftfracht nach Houston liefern – an jedem Tag, an dem wir die Nachfrage nicht befriedigen können, verlieren wir Geld.“ Abreu baut derweil das RAC weiter auf: „Wir bekommen nach und nach die ganze Palette von Maschinen aus dem Programm von Rittal Automation Systems und können unsere Kunden so umfassend beraten und unterstützen. Allerdings ist die Nachfrage nach unseren Maschinen aktuell extrem hoch und wir arbeiten mit dem Stammwerk in Deutschland zusammen, um Wege für schnellere Lieferungen anbieten zu können.“
















