Beginnend mit einem Schnellscan mit 40 Bildern erfolgt eine erste grobe 3D-Rekonstrukion. Die Ansichtenplanung analysiert über den Prozess immer wieder die Punktdichte, zur Veranschaulichung werden dünn besetzte Bereiche rot und dichte Regionen blau markiert. Daraufhin werden neue Kamerapositionen geplant. Der Roboter scannt weiter, während fortlaufend die Rekonstrukion aktualisiert, sowie neue Kamerapositionen geplant werden. Dieser Prozess wiederholt sich, bis die gewünschte Oberflächendichte erreicht ist. Am Ende des Prozesses steht – ohne manuelle Nachbereitung – das finale 3D-Modell, das visualisiert und analysiert werden kann.
Das Fraunhofer IGD hat ein innovatives, vollautomatisches 3D-Scanning-Verfahren ohne den Bedarf für vordefinierte Roboterpositionen (Teaching) entwickelt. Das System kombiniert einen Roboterarm, einen Drehteller und eine Kamera, um hochqualitative 3D-Modelle ohne manuelle Nachbearbeitung zu erstellen. Ein intelligenter Algorithmus minimiert die erforderlichen Kamerapositionen und gewährleistet maximale Oberflächenabdeckung. Während des Prozesses analysiert die Software kontinuierlich Bilder auf scharfe Bereiche, passt die Kamerapositionen an und optimiert die Scanausrichtung. Das System ist in mobilen Versionen für Objekte bis zu 100 Kilogramm oder mit bis zu 1 Meter Durchmesser erhältlich. Der Scanprozess beginnt mit einem Schnellscan, gefolgt von iterativer Verfeinerung basierend auf der Punktdichte, um die Modellqualität zu maximieren.
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