SPS-Messe vom 8. bis 10. November 2022

„Alle sind am Start“

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat der Veranstalter Mesago Details zur SPS-Messe 2022 bekannt gegeben, die vom 8. bis 10. November stattfindet. Nach zwei Jahren, in denen die Fachmesse pandemiebedingt ausfiel, sollen dieses Jahr in Nürnberg wieder die neuesten Produkte und Lösungen für die industrielle Automation zu sehen sein.
 Mesago-Chef Martin Roschkowski, Sylke Schulz-Metzner, verantwortlich für 
die SPS, und Steffen Winkler, Vorsitzender des Ausstellerbeirats (v.l.)
Mesago-Chef Martin Roschkowski, Sylke Schulz-Metzner, verantwortlich für die SPS, und Steffen Winkler, Vorsitzender des Ausstellerbeirats (v.l.) Bild: TeDo Verlag GmbH

Sylke Schulz-Metzner, verantwortliche für die Messe betont: „Unser Claim – Bringing Automation to Life – gilt als Versprechen für die Besucher. Schließlich steht die SPS dafür, dass man Automatisierungslösungen nicht nur sehen, sondern wirklich live erleben kann. Alles was Rang und Namen hat in der Automatisierung, ist in Nürnberg am Start.“ Verteilt auf 13 Hallen und gut 100.000m² Fläche erstreckt sich das Angebot thematisch wie gewohnt über das gesamte Spektrum der Automatisierung. Besondere Bedeutung erhalten in diesem Jahr das Zusammenwachsen von Automatisierung und IT sowie die Trends zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. 1.000 bis 1.100 Aussteller erwartet der Veranstalter, darunter rund 300 aus dem Ausland. An die Rekordzahlen von 2019 (damals waren es fast 1.600 Aussteller) könne man unter anderem wegen Reiserestriktionen in Asien nicht anschließen.

Digitale Messe-Ergänzung

Mit dem Format ‚SPS on Air‘ setzt die Mesago auf ein Hybridkonzept. „Solch eine digitale Ergänzung macht Sinn, sofern sie einen konkreten Zusatznutzen bietet“, betont Schulz-Metzner. Zum einen werden viele Vorträge und Diskussionen aus den Foren online abrufbar sein. Zum anderen können Besucher schon im Vorfeld der Messe mit Ausstellern Kontakt aufnehmen, Fragen stellen oder Termine vereinbaren. Im Rahmen eines Pre-Heat-Events präsentieren ausgesuchte Aussteller schon am 3. November ihre Highlights. Das Digitalangebot sei allerdings auf ein Grundrauschen beschränkt, so Schulz-Metzner. „Wir sind zu 100 Prozent auf die physische Messe ausgerichtet. Der persönliche Austausch steht ganz klar im Vordergrund.“

Vorgezogener Termin

Insgesamt stehen die Vorzeichen für die Messe positiv. „Die Auftragslage im Maschinen- und Anlagenbau ist sehr gut“, unterstreicht Steffen Winkler, Bereichsleiter bei Bosch Rexroth und Vorsitzender des SPS-Ausstellerbeirats. „Auch wenn man neuen Herausforderungen wie Materialknappheit und steigenden Energiepreisen gegenüber steht, freuen sich alle Beteiligten auf die Messe.“ Wichtig sei, nochmals darauf hinzuweisen, dass die Messe früher als bisher stattfindet. „Ein zwei Wochen früherer Termin hätte uns im vergangenen Jahr die Veranstaltung gerettet“, begründet Mesago-Chef Martin Roschkowski die Vorverlegung der Messe. Entsprechend soll die SPS auch in Zukunft in der ersten Novemberhälfte stattfinden. Als Termin für 2023 hat der Veranstalter bereits den 14. bis 16. November angekündigt.

MESAGO Messe Frankfurt GmbH

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