Antriebs-I/O-Modul

Bild: Hans Turck GmbH & Co. KG

Turck erweitert seine Ethernet-I/O-Familie TBEN-L um Module zur Antriebssteuerung für Rollenmotoren. Das kompakte Modell TBEN-LL-4RMC in Schutzart IP67/IP69K steuert bis zu vier RollerDrive-EC5000-Motoren von Interroll, mit der Besonderheit, dass auch 48-V-Motoren verwendet werden können. Vier digitale Eingänge und vier digitale Kanäle, die als Ein- oder Ausgang genutzt werden können, dienen zur direkten Einbindung von Trigger-Signalen oder anderen Aktoren. Das flexible TBEN-Modul kapselt dabei das CAN-Protokoll und ermöglicht die einfache Parametrierung und Steuerung der Rollenmotoren sowie die eigentliche Kommunikation. Die Unterstützung weiterer Motortypen mit CAN-Schnittstelle ist mit künftigen Gerätevarianten geplant. Über die Multiprotokoll-Schnittstelle kann das Gerät ohne Eingriff des Anwenders an Steuerungen mit Profinet, Ethernet/IP oder Modbus TCP angebunden werden.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com
Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com
Konkrete Vorteile durch TSN für die Industrie

Konkrete Vorteile durch TSN für die Industrie

Das Potenzial von transformativen Digitaltechnologien gemäß Industrie 4.0 ist in der Industrie unumstritten. Allerdings ist das damit verbundene große Datenaufkommen ein zweischneidiges Schwert: Einerseits bergen diese Datenmengen ein Potenzial, das in Form wertvoller Informationen zur Prozessoptimierung verwendet werden kann. Andererseits drohen diese Datenmengen, sofern sie nicht gut gehandhabt werden, zu einer Datenflut anzuwachsen, die Unternehmen überfordert und somit mehr Probleme schafft, als sie löst.

Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH
Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH
„Gleiche Stellfläche – Leistung verdoppelt“

„Gleiche Stellfläche – Leistung verdoppelt“

Die Digitalisierung schreitet auch bei Maschinen und Anlagen für den Medizin- und Pharmabereich rasch voran. Viele Anbieter in dieser Branche suchen nach Möglichkeiten, arbeitsintensive Prozesse produktiver und flexibler zu gestalten, ohne zusätzliche Stellfläche schaffen
zu müssen. Wie sich solche Herausforderung meistern lassen, erklärt Lazaros Patsakas, Experte für Medical
Device Assembly (MDA) und adaptive Fertigung bei B&R.