In der Variante RoboboXtreme geht das automatisierte Werkstückhandling noch einen Schritt weiter: Hier lassen sich alle sechs Seiten des Werkstücks vollautomatisch bearbeiten. Dafür wird die Werkstückautomation R-C2 voll in die Zelle integriert. „Als Systemlösung für Losgrößen bis 500 Stück, die Spannkräfte bis 30kN bietet, verbindet R-C2 die Vorteile der Direktbeladung und Palettenautomation“, berichtet Andreas Brunhofer, Produktspezialist Automation bei Gressel. „Dafür besteht das System außer einem Zentrischspanner R-C2 aus einem R-C2-Modul, einem Gredoc-Nullpunktspannsystem und einer Vero-S-Konsole – jeweils mit Medienkupplung. Eine entscheidende Komponente ist schließlich noch die 6-Seiten-Station R-C2.“
Bei der Fräsbearbeitung wird das Werkstück vom Zentrischspanner via Roboter in einer Robobox-Schublade gegriffen, gespannt und wie eine Palette in das Nullpunktspannsystem der Maschine geladen. Nach der Bearbeitung in OP10 befähigt die 6-Seiten-Station zur Komplettbearbeitung. „Dafür wird der OP20-Spanner in die Station eingelegt und der OP10-Spanner darüber positioniert“, erklärt Brunhofer. „Nun erfolgt die Bauteilübergabe, wobei ein Andrückfinger die korrekte Werkstückauflage sicherstellt. Nachdem das R-C2-Modul das Werkstück vollautomatisch für OP20 gespannt hat, fährt der Finger hoch. Schließlich wird das Bauteil via Roboter erneut in die Maschine geladen.“ Vollautomatisch lassen sich so Bauteile bis zu einer Größe von 217 x 217 x 217mm komplettbearbeiten. Die R-C2-Automation reduziert hierbei den Rüst- und Umrüstaufwand und gestattet eine chaotische Fertigung in hoher Flexibilität. „Zudem lässt sich mit RoboboXtreme die Maschinenlaufzeit verlängern, das Output steigern sowie der Zeit- und Arbeitsaufwand für Mitarbeiter senken“, fasst Geschäftsführer Dominik Jauch zusammen.














