Das geht aus einer Studienreihe von VDE, IZI, Fachbereichstag und Fakultätentag hervor. Befragt wurden 658 Schüler und Schülerinnen kurz vor dem Schulabschluss, 50 High Potentials mit der Note 1 oder 2 in Mathe/Physik/Informatik sowie 1.195 Studierende der Elektro- und Informationstechnik. Vor allem bei den High Potentials, aber auch bei vielen anderen Schülern herrscht ein denkbar schlechtes Image, was die Aufgaben von Elektroingenieuren angeht. Studienleiterin Dr. Maya Götz erklärt: „Gebückte Haltung, Kabel verlegen oder Weihnachtsbeleuchtung am Marktplatz installieren: Solche Bilder haben Jugendliche im Kopf – und diese Tätigkeiten sind leider so gar nicht attraktiv.“ Auch zeige die Studienreihe, dass Ingenieurinnen und Ingenieure als diejenigen gelten, die lediglich Arbeitsaufträge abwickeln oder elektrische Geräte kontrollieren und reparieren. Demgegenüber steht der Wunsch junger Menschen, Lösungen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Hinzu kommt, dass sich die Hälfte der angehenden Studienberechtigten online über mögliche Studiengänge informiert. Die Präsentation der Elektro- und Informationstechnik sei jedoch häufig gespickt mit Fremdwörtern und für Jugendliche wenig ansprechend gestaltet. Ein anderer Aspekt sei die fehlende konkrete Ansprache von Mädchen und jungen Frauen.
Konkrete Vorteile durch TSN für die Industrie
Das Potenzial von transformativen Digitaltechnologien gemäß Industrie 4.0 ist in der Industrie unumstritten. Allerdings ist das damit verbundene große Datenaufkommen ein zweischneidiges Schwert: Einerseits bergen diese Datenmengen ein Potenzial, das in Form wertvoller Informationen zur Prozessoptimierung verwendet werden kann. Andererseits drohen diese Datenmengen, sofern sie nicht gut gehandhabt werden, zu einer Datenflut anzuwachsen, die Unternehmen überfordert und somit mehr Probleme schafft, als sie löst.