Cyberresilienz

Handlungsbedarf wird dringlicher

Bild: ©SIAMRAT.CH/stock.adobe.com

Die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung führt zu wachsenden IT-Abhängigkeiten, dabei nimmt die Zahl der Cyberangriffen zu. Hackerangriffe mit teilweise nachgelagerter Erpressung machen deutlich, dass die Lage ernst und das Gefahrenpotential groß ist. Dabei zeigen die Schadensfälle auf, dass bessere Prävention und professionelle und schnelle Expertenhilfe im Notfall entscheidend sind. Insgesamt ist die Notfall-Hilfe der Behörden im Kontext Cybersecurity gegenüber den mittelständischen Unternehmen ausbaufähig. Zum Schutz vor Security-Vorfällen sowie zur Erkennung und zur Behandlung von erfolgreichen Angriffen bedarf es abgestimmter Maßnahmen. Ein geeigneter Ansatz, dies zu erreichen, ist die Betrachtung der Cyberresilienz. Resilienz beschreibt die Widerstandsfähigkeit gegen Bedrohungen und die Fähigkeit, nach einem erfolgreichen Angriff schnell wieder in einen funktionsfähigen Zustand zurück zu kommen. Es hilft dabei, im Ernstfall bestens gewappnet zu sein. Unternehmen mit einer hohen Cyberresilienz wissen, welche Schritte im Schadensfall zu tun sind. Dazu zählt nicht zuletzt die innere Resilienz der Maschinen und Anlagen im Betrieb. Resiliente Systeme sind robust genug, um Angriffen zu widerstehen und die Hersteller resilienter Maschinen und Anlagen sind fähig, im gesamten Produktlebenszyklus für eine angemessene Security zu sorgen. Der VDMA erarbeitet im Arbeitskreis Informationssicherheit eine Notfall-Unterstützung für den Maschinen- und Anlagenbau. Ebenso unterstützt der VDMA aktiv die branchenübergreifende Meldestelle für Schwachstellen Cert@VDE. Dort können sich Maschinenbauer mit Herstellern von Automatisierungslösungen und Betreibern vernetzen, um frühzeitig Informationen zu Schwachstellen in Produkten zu erhalten.

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