
Dabei bietet der Radar-Füllstandssensor auch bei stark schwankenden Füllständen zuverlässige Messergebnisse mit einer Genauigkeit von bis zu 0,1mm. Grund hierfür ist eine Kombination aus hoher Messrate (50Hz) und smarten Filteralgorithmen: Damit erzielt der Sensor selbst bei Wellenbewegung, Blasenbildung oder anderen abrupten Füllstandsschwankungen jederzeit fehlerfreie, präzise Messungen. Der Füllstandsradar eignet sich auch für Messungen in geschlossenen Behältern mit hohen Anforderungen an Hitze-, Temperatur- oder Druckbeständigkeit. Hierzu liefert Ondosense ein luftgekühltes Gehäuse, welches sich einfach von außen am Behälterdeckel anbringen lässt. Diese Radarlösung erlaubt beispielsweise eine Füllstandsüberwachung von geschlossenen Schmelzöfen mit Metalltemperaturen von bis zu 1.600°C.

Große Auswahl an
Schnittstellen
Das Anwendungsspektrum des Apex Level Line reicht von Füllstandskontrollen von Metallschmelzen im Brammenguss, in Gießpfannen, Pfannenwagen, Rinnensystemen, Schmelzöfen und -tiegeln bis hin zu Durchsatzmessungen auf Förderbändern sowie Füllstand- oder Volumenmessungen von Schüttguthalden im Bergbau. Der Radar-Füllstandsensor hält eine große Auswahl an Schnittstellen bereit: So ist er entweder mit einer Profinet-Schnittstelle oder einer analogen Stromschnittstelle (4…20mA) ausgestattet. Darüber hinaus sind drei digitale Schaltausgänge (PNP/NPN) verfügbar. Der Messbereich des Füllstandssensors beginnt bereits bei 0,1m und reicht bis 40m. Dank vorkonfigurierter Anwendungsprofile in der Konfigurationssoftware profitieren Kunden von einer einfachen und schnellen Sensorinbetriebnahme.

Abrupte Schwankungen sind kein Problem
Der Apex Level Line bietet zuverlässige hochgenaue Messungen auch bei starken Füllstandsschwankungen, die ein große Herausforderung für Füllstandssensoren darstellen und zu Fehlmessungen führen können. „Wir haben wir unsere hohe Sensormessrate von 500Hz mit einem ausgefeiltem Filteralgorithmus kombiniert. So stellen wir sicher, dass unser Radarsensor nur nachvollziehbare, verlässliche Messwerte an die Schnittstelle kommuniziert. Dies bedeutet, dass der Apex Level Line selbst abrupte Füllstandsschwankungen durch Wellenbewegung, Blasenbildung oder bei der Befüllung von Behältern zuverlässig und präzise abbildet“, erläutert Rainer Waltersbacher, Co-Geschäftsführer von Ondosense.
Mit einem schmalen Öffnungswinkel von nur ±1,5°C liefert der Radar-Füllstandssensor stabile, verlässliche Messungen mit einem kleinen Messfleck. Damit eignet er sich für beengte Platzverhältnisse oder Messungen aus großen Distanzen – z.B. in der Füllstandsmessung von flüssigem Metall in engen Rinnensystemen.

Füllstandskontrolle in geschlossenen Schmelzöfen
Mit dem Apex Level Line lassen sich auch Füllstandsmessungen in geschlossenen Behältern mit hohen Anforderungen an Hitze-, Temperatur- oder Druckbeständigkeit realisieren. Ondosense hat dafür ein spezielles, luftgekühltes Gehäuse entwickelt, das sich einfach von außen am Behälterdeckel befestigen lässt und den Radarsensor nach innen und außen von Hitze abschirmt. Eine Behälteröffnung von lediglich 50mm genügt für eine präzise Messung. Die Radarlösung eignet sich auch zur Füllstandsüberwachung von geschlossenen Schmelzöfen – und das selbst bei Metalltemperaturen von 1.600°C.


















