Die Implementierungsphase lief laut Helge Jager ’sehr rund‘ trotz der hohen Zahl an Lieferanten, die alle möglichst schnell angeschlossen werden sollten. Eine Herausforderung seien einige Partner gewesen, die nur ganz wenige der insgesamt 1.500 Sendungen pro Jahr abwickeln und einen Nachschulungsbedarf hatten. „Für diese Fälle waren die gut ein Dutzend kurzen Tutorial-Videos von Setlog eine prima Lösung“, sagt Jager.

Digitalisierte Lieferkette überzeugt

Für Setlog-Geschäftsführer Guido Brackelsberg ist die MTS Group ein gutes Beispiel, wie sich moderne Handelsunternehmen, die global einkaufen, für das Zeitalter der Hochleistungslogistik aufgestellt haben. „Eine digitalisierte Lieferkette trennt Spreu vom Weizen in dieser hart umkämpften Branche“, betont Brackelsberg.

Rund eineinhalb Jahre nach der Inbetriebnahme sind Gütermann und Jager zufrieden, dass sie das Projekt beherzt angegangen sind. Sie verweisen auf eine ganze Reihe an Vorteilen:

3 Dank der Transparenz in der Lieferkette ist ein schnelles Eingreifen bei Störungen möglich.

3 Im Dashboard haben sie einen schnellen Überblick, wo welche Sendungen aktuell sind.

3 Das System verbessert die Lieferquote.

3 Dank Osca wird Zeit eingespart, die Mitarbeitende für höherwertige Arbeit nutzen können.

Jager kann sich die Arbeit ohne Osca heute gar nicht mehr vorstellen: „Das System macht sehr komplexe Abläufe transparent, schafft bei allen Partnern mehr Vertrauen und ermöglicht fundierte Entscheidungen in Echtzeit.“ Obwohl er noch eine Menge anderer IT-Projekte auf der Agenda hat, denkt er bereits über die Einführungen eines weiteren Moduls von Osca nach – das Qualitätsmanagement.

Was hinter den Kulissen bei der MTS Group passiert, kann sich Ottonormal-Autofahrer kaum vorstellen. Aber er profitiert davon, dass das Unternehmen bei der Digitalisierung der Lieferkette einen Gang hochgeschalten hat – sein Wunschprodukt steht immer im Regal zum Verkauf.

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