• Erkennung von Motorfehlverhalten (Lagerschäden, Unwucht, mechanische Probleme) anhand von Strom-, Vibrations- oder Akustiksignalen,
  • Diagnose von Pumpen- und Kompressordefekten über Strom- und Temperaturdaten,
  • Aufdeckung von Leckagen in Hydraulik- oder Pneumatiksystemen über Drucküberwachung,
  • Verschleißerkennung an Fräs- und Bohrwerkzeugen anhand der Spindelströme.

Auch in der Qualitätssicherung ergeben sich neue Potenziale. Sensorbasierte, nicht-optische End-of-Line-Prüfungen können elektrische Eigenschaften (z.B. Impedanzkurven) oder geometrische Größen bewerten. Inline-Analysen ermöglichen eine prozessintegrierte Qualitätsüberwachung z.B. bei:

  • Schweißprozessen über Strom- und Spannungskurven,
  • Schneid- und Verpackungsprozessen anhand von Servomotorströmen,
  • Versiegelungs-, Schleif- oder Verformungsprozessen über Motorströme,
  • Knet- und Gärprozessen in der Lebensmittelproduktion durch Temperatur-Zeit-Profile,
  • komplexen Abläufen wie das Kristallwachstum in der Halbleiterfertigung.

Darüber hinaus trägt die Zeitreihenanalyse zur Prozessoptimierung und Energieeffizienz bei. Beispiele sind das dynamische Anpassen adaptiver Prozessparameter (z.B. Vorschub, Presskraft), die Optimierung des Energieverbrauchs auf Basis von Lastprofilen und Prognosen oder die prädiktive Regelung komplexer Anlagen. In der Windkraft lassen sich beispielsweise Gondel und Rotorblätter anhand der vorhergesagten Windrichtung und -geschwindigkeit optimal ausrichten.

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