
Werden Getriebe mit externen Sensoren ergänzt, führt dies in der Regel zu einer größeren Bauform und zusätzlichem Platzbedarf. Doch es geht auch anders: Das digitale Wellgetriebe von Nabtesco Precision Europe bleibt trotz integrierter Sensorik genauso kompakt wie ein Standardgetriebe mit vergleichbaren Leistungsdaten. Es lässt sich ohne Einschränkungen in Maschinen oder Roboter einbauen und trägt entscheidend zu Performance-Verbesserungen, Effizienzsteigerungen, Ressourcenschonung und mehr Wirtschaftlichkeit bei.

Digitales Wellgetriebe ohne zusätzlichen Platzbedarf
„Die Kombination aus bauraumneutral integrierter Sensorik und KI-Funktionen ist weit mehr als ein technischer Trend – sie markiert einen entscheidenden Meilenstein in der Weiterentwicklung moderner Antriebstechnik. Die direkte Integration der Sensorik und Elektronik ohne zusätzlichen Platzbedarf ist der nächste logische Schritt, um mechanische Leistungsfähigkeit und digitale Intelligenz bestmöglich miteinander zu vereinen“, so Jonas Kinzel, Product Manager Wave Gears bei Nabtesco. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bekannte Design-Richtlinien, Schnittstellen und Vorgehensweisen bleiben bestehen, Gewicht und Abmessungen verändern sich nicht, vorhandene Systeme können ohne großen Aufwand nachgerüstet werden. Das Ergebnis sind kompaktere, leichtere und zugleich leistungsfähigere Maschinen.

Präzise Live-Daten für Condition Monitoring und Predictive Maintenance
Das digitale Wellgetriebe von Nabtesco ist eine zentrale Komponente zukunftsorientierter Smart-Factory-Architekturen. Sensoren ermitteln Drehmoment, Temperatur sowie Vibration. Zusammen mit Erfahrungswerten aus der Praxis lassen sich so verlässliche Rückschlüsse auf den Zustand des Getriebes ziehen. Die integrierte Electronic Evaluation Unit (EEU) übernimmt die Auswertung der Daten und sendet diese direkt über das Bussystem an die übergeordnete Steuerung. Der Betreiber erhält Handlungsempfehlungen und kann frühzeitig auf sich ändernde Parameter reagieren und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Gezielte Prozessoptimierung, reduzierte Betriebskosten
Die kontinuierliche Zustandsüberwachung (Condition Monitor-ing) ermöglicht die Berechnung der realen Getriebelebensdauer, die Bestimmung des Getriebefehlers, die Erkennung von Überlast, ungeeigneten Betriebspunkten sowie Missuse-Fällen und schafft die Voraussetzungen für nachhaltige Optimierungsstrategien und vorausschauende Wartungskonzepte (Predictive Maintenance). Das Ziel: Ausfallzeiten reduzieren, Prozesse effizienter gestalten und die Lebensdauer von Getrieben und damit Maschinen, Anlagen und Robotern verlängern.











