Domino automatisierte sein Kleinteile-Handling, nachdem Wachstum und 3PL-Geschäft die manuellen Outbound-Prozesse an ihre Grenzen brachten. Kern der Lösung ist ein vollautomatisches Vier‑Wege‑Shuttle-System (HWR Robotics), das als besonders flexibel, redundant und schrittweise skalierbar gilt – etwa durch zusätzliche Shuttles oder höhere Shuttle-Dichte je Ebene, was vor allem im E‑Commerce schnelle Kapazitätsanpassungen ermöglicht.
Innerhalb von 12 Monaten setzte Domino eine Anlage mit 4 Gassen, 17 Shuttles auf 17 Ebenen und 7.510 Behälterstellplätzen um und erreicht damit bis zu 500 Ein- und Auslagerungen pro Stunde. In einer vereinfachten Betriebsweise fahren die Shuttles jeweils nur auf „ihrer“ Ebene; den Vertikaltransport übernehmen zwei zentrale Lifte, die die Behälter zur Fördertechnik und zu drei Kommissionierplätzen bringen.
Bemerkenswert: Domino importierte das Komplettpaket aus Asien und übernahm Transport, Montage sowie die Integration von Materialflussrechner und Lagerverwaltung weitgehend in Eigenregie – unterstützt durch einen Herstellerexperten. Das Projekt zeigt, dass standardisierte Shuttle-Systeme schnell realisierbar und auch ohne klassischen Systemintegrator integrierbar sein können.
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Bild: HWArobotics ILTA GmbH
Hohes Maß an Eigenleistung
HWA Robotics nämlich lieferte ein Komplettpaket vom Regal, über die Shuttle-Fahrzeuge bis zur Fördertechnik am Produktionsstandort Shanghai aus, der Kunde kümmerte sich selbst um Transport und Montage der Anlage, die Integration des Materialflussrechners und des Lagerverwaltungssystems. Unterstützt wurde er dabei von einem Experten des Herstellers auf der Anlage. „Eine Premiere, unsere bisher weltweit installierten 15.000 Shuttles wurden entweder durch uns oder, unserem europäischen Vertriebs-Setup folgend, durch unser wachsendes Ökosystem erfahrener Systemintegratoren in Betrieb genommen“, so Mark Vogt, Vice President Sales and Business Development Europe bei HWA Robotics. „Aber andererseits unterstreicht das nicht nur die bemerkenswerte technologische Kompetenz auf Kundenseite, sondern auch, wie unkompliziert ein homogenes und kompatibles Portfolio von Hard- und Softwarekomponenten in die logistischen Abläufe integriert werden kann.“
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