Die Lichtschranken sind in zwei Modellvarianten erhältlich – als Zylindermodell mit streuend-reflektierender Erfassung und Infrarot-LED sowie als Blockmodell mit konvergent-reflektierender Erkennung und roter LED. Beide Varianten stehen mit PNP- oder NPN-Ausgang zur Verfügung. Die Empfindlichkeit lässt sich bei beiden Ausführungen einfach anpassen, was auch nach der Montage flexible Einstellungen erlaubt. LED-Anzeigen für Betrieb und Ausgangsstatus erleichtern die Inbetriebnahme, optionales Zubehör wie Halterungen oder Reflektoren sorgt für zusätzlichen Montagekomfort.
Die Zylindermodelle bieten ein besonders flexibles Sensorkabel mit großem Biegeradius und erhöhter Toleranz – passend für bewegte Anwendungen oder beengte Installationsverhältnisse. Das Kabel lässt sich leicht verlegen, kann ohne Biegebegrenzung montiert werden und vermeidet typische Beschädigungen, wie sie bei Glasfaserkabeln auftreten können. Weil das Zylindermodell auf elektrische Leitungen statt auf empfindliche Glasfasern setzt, entfällt die Bruchgefahr bei starker Biegung vollständig – das erleichtert nicht nur die Installation, sondern reduziert auch den Ersatzbedarf und senkt langfristig die Betriebskosten. Das Zylindermodell entspricht der Schutzart IP67 gemäß IEC60529. Das Blockmodell erfüllt IP64 und eignet sich besonders für fokussierte Erkennungsaufgaben mit höherer Reichweite und größerer Lichtbündelung. Für die Montage steht eine 14mm-Abstandshalterung zur Verfügung.
Vielseitig einsetzbar in
automatisierten Prozessen
Typische Einsatzbereiche der SA1N-Sensoren sind u.a. die Erkennung von Flaschendeckeln auf Förderlinien, die Zählung elektronischer Bauteile, die Anwesenheitsprüfung in Verpackungslinien oder die Positionskontrolle von Leiterplatten. Auch in medizinischen Geräten oder bei kompakten Automatisierungslösungen bieten die Miniatursensoren zuverlässige Funktion und hohe Integrationstiefe.
Ein weiteres Einsatzfeld ist die präzise Objekterkennung in Montageprozessen. Die Serie eignet sich für Anwendungen wie die Teilezuführung, Werkstückerkennung an Roboterarmen oder die Positionserfassung auf Fließbändern. Auch für die Verarbeitung medizinischer Geräte und in der Elektronikmontage – etwa für die Prüfung elektrischer Komponenten – ist der Sensor durch seine kompakte Bauform, schnelle Reaktion und hohe Zuverlässigkeit tauglich.
Die Erkennung transparenter Objekte zählt zu den besonderen Stärken. Die Zylindermodelle erkennen zuverlässig Kunststoff- und Glasflaschen, durchsichtige Verpackungsfolien oder die Positionsverschiebung von Wafern – auch bei variierenden Formen und Materialstärken. Die Serie erfüllt die CE- und UKCA-Anforderungen sowie die Norm IEC60947-5-2 und ist somit auch für den internationalen Einsatz geeignet.


















