Die Symbilogic-Technologie übernimmt nun nicht nur das präsenzabhängige Schalten, sie überträgt auch das Grundprinzip der Konstantlichtregelung auf das Human Centric Lighting. Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied. Denn die Beleuchtungsstärke bleibt beim Human Centric Lighting ja eben nicht konstant, sondern verändert sich wie die Lichtfarbe dynamisch im Tagesverlauf. Die Lösung der Symbilogic: Eine Tageslichtnutzung, die sich ebenso dynamisch verändert, also dem gewünschten Helligkeitsverlauf entsprechend. Die DALI-2-Steuereinheit APC30 HCL – integriert in einen Präsenzmelder oder in ein Hutschienenmodul – verfügt über die Symbilogic-Technologie. Zugleich zeigt sie z.B. mit Zeitfunktionen, wie viel Flexibilität das Bussystem DALI-2 für die Lichtsteuerung mit sich bringt. So wäre es z.B. möglich, das Human Centric Lighting nur an bestimmten Tagen und Uhrzeiten zu aktivieren und sonst auf eine Beleuchtung mit gleichbleibender Lichtfarbe, niedrigerer Beleuchtungsstärke und Konstantlichtregelung zu wechseln. Ein anderer Anwendungsfall: In Patientenzimmern könnte tagsüber ein Human Centric Lighting das Wohlbefinden steigern, nachts dagegen ein per Taster oder automatischer Zeiteinstellung aktivierter Nachtbetrieb für mehr Ruhe durch eine heruntergedimmte Beleuchtung sorgen.
Human Centric Lighting reduziert
gesellschaftliche Kosten
So oder so führt ein intelligent gesteuertes Human Centric Lighting zu einer Win-Win-Situation: Für die Lebensqualität des Menschen auf der einen und die Energieeffizienz und damit die Reduzierung des weltweiten CO2-Ausstoßes auf der anderen Seite. Nicht vergessen werden sollte zudem, dass das Human Centric Lighting durch seine gesundheitlichen Effekte die gesamtgesellschaftlichen Kosten reduziert. Das Plädoyer für höhere Beleuchtungsstärken in der EN12464-1:2021 beruht nicht zuletzt auf dieser Einsicht.

















