Top-Priorität Cybersicherheit

Bild: ©Hans Nordlander

Laut einer aktuelle Untersuchung von ABB Robotics hat sich Cybersicherheit zum wichtigsten Schwerpunkt für Automobilhersteller rund um den Globus entwickelt. Für die Studienverantwortlichen zeichnet sich damit ein deutlicher Wandel in der Wahrnehmung digitaler Risiken ab – und zugleich ein neues Verständnis dafür, wie essenziell die IT-Sicherheit für stabile Betriebsabläufe und die zukünftige Fahrzeugproduktion ist. Für die Umfrage wurden Einschätzungen von 473 Entscheidungsträgern aus Automobilindustrie erfasst, darunter Fahrzeughersteller sowie Zulieferer aus der gesamten Wertschöpfungskette.

„Cybersicherheit ist für Hersteller nicht länger nur ein Ausblick auf die Zukunft, sondern eine zentrale Herausforderung, die sie bereits heute im Herzen ihrer Produktion meistern müssen“, betont Jörg Reger, Leiter der Business Line Automotive bei ABB Robotics. „Da Fabriken immer stärker vernetzt, softwaregetrieben und datenintensiv arbeiten, hat sich Cybersicherheit zu einer unverzichtbaren Disziplin in der Fertigung entwickelt. Deshalb integrieren wir bei ABB Robotics Sicherheitsstandards seit Jahrzehnten konsequent in unsere Kultur und in die Entwicklung unserer intelligenten, vernetzten Automatisierungsplattformen – damit unsere Kunden die digitale Fertigung sicher vorantreiben können.“

Nicht mehr nur ein Thema von vielen

Der weltweit durchgeführten Umfrage zufolge, die in Zusammenarbeit mit Automotive Manufacturing Solutions entstanden ist, bewerten 95% der Befragten Cybersicherheit als wichtig, mehr als die Hälfte (53%) sogar als ‚äußerst wichtig‘. Über alle großen Automobilregionen hinweg – von OEMs bis hin zu Tier-1- und Tier-2-Zulieferern – wurde Cybersicherheit als wichtigste Priorität der Branche für die kommenden fünf Jahre eingestuft. In den Vorjahren war das Thema oft nur eines von vielen.

„Anstatt die Digitalisierung auszubremsen, fordern Hersteller heute mehr denn je die Gewissheit, dass eine vernetzte Produktion sicher und resilient betrieben werden kann“, erklärt Reger. „Da mehr als neun von zehn Befragten von einem steigenden Einsatz von KI und Big Data Management ausgehen – und eine ähnlich hohe Zahl eine intensivere Nutzung digitaler Zwillinge und Simulationen plant – ist eine sichere Konnektivität längst unverzichtbar.

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