Tatsächlich plant Wöhler, das Geschäft gezielt weiterzuentwickeln. „Die aktuellen Markttrends zwingen uns dazu“, sagt Markvart. Einerseits wächst der Wettbewerbsdruck durch chinesische Hersteller deutlich. „Der Preisunterschied liegt bei rund 30 Prozent. Ich bin jedoch überzeugt, dass der Qualitätsunterschied darunter liegt.“ Genau darin sieht Wöhler die Notwendigkeit, mit Innovationen und neuen Maschinenkonzepten gegenzusteuern. Ein entscheidender Vorteil des Unternehmens bleibt dabei die hohe Individualisierung: Nahezu jede Maschine wird kundenspezifisch ausgelegt und erhält damit Unikatcharakter.

Neue Maschinenkonzepte und Märkte

Gleichzeitig beobachtet Wöhler eine zunehmende Investitionszurückhaltung im Markt. „Unsere Maschinen sind auf hohe Stückzahlen und große Durchsätze ausgelegt und richten sich vor allem an Zulieferer der Bauindustrie“, erklärt Markvart. Viele Projekte würden derzeit verschoben oder eingefroren, was die Planung erschwere. Deshalb erweitert das Unternehmen sein Portfolio um kompaktere und weniger komplexe Maschinenkonzepte und erschließt parallel neue Märkte. Die Herausforderung dabei: Kunden definieren sowohl die Qualitätsanforderungen an die Bürsten als auch die gewünschten Zykluszeiten. „Unsere Aufgabe ist es, dafür möglichst intelligente Lösungen zu entwickeln“, so Markvart.

Darüber hinaus sieht er erhebliches Potenzial in Automatisierungs- und Montagelösungen für andere Industriebereiche. Grundlage dafür ist die langjährige Erfahrung des Unternehmens im Maschinenbau und in der Prozessoptimierung. Auch die Integration von Robotik spielt in der Wachstumsstrategie künftig eine wichtige Rolle.

Die Zukunft – mit Keba

Als mittelständisches Unternehmen setzt Wöhler auf kurze Wege und partnerschaftliche Zusammenarbeit. „Die Kommunikation mit Keba ist schnell und unkompliziert, die Mitarbeiter unterstützen uns aktiv bei der Lösungsfindung“, betont Markvart. „Deshalb bin ich überzeugt, dass unsere Zukunft beidseitig eng verbunden sein wird.“

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