
Die Region rund um Pelhimov, Heimat von Wöhler Bohemia, gilt seit Jahrzehnten als Zentrum der Bürstenfertigung – von Zahnbürsten und Pinseln bis hin zu Schornsteinfegerbesen. Seit mehr als 90 Jahren steht der Name Wöhler für Qualitätslösungen in der Mess- und Prüftechnik sowie für Spezialmaschinen zur Herstellung von Farbrollern und Pinseln. Bislang bezog Wöhler die HMI-Geräte von Keba indirekt über einen Drittanbieter, der die Produkte unter eigenem Namen vertrieb. „Wir mussten uns nach Alternativen umsehen, nachdem unser bisheriger Lieferant diese Produkte nicht mehr angeboten hat“, erklärt Jaroslav Markvart, CEO von Wöhler Bohemia. Auf der Fachmesse Automatica 2020 kam das Unternehmen schließlich direkt mit dem Keba-Team in Kontakt – der Startpunkt für eine neue Zusammenarbeit. „Das war für uns ein großer Vorteil. Wir haben dadurch das gesamte Portfolio kennengelernt und in diesem Zuge auch erstmals das Safe-Wireless-Konzept entdeckt.“
Bewegungsfreiheit als
Produktivitätsfaktor
Für Wöhler spielt hohe Flexibilität bei der Maschinenbedienung eine zentrale Rolle. Gerade während der Inbetriebnahme neuer Produkte muss sich der Bediener frei innerhalb der Zelle bewegen können, um den Roboter direkt über das HMI einzurichten und gleichzeitig kritische Prozesspunkte im Blick zu behalten. „Ein Kabel wäre hier eine echte Einschränkung“, betont Markvart. „Es würde die Bewegungsfreiheit reduzieren und die Arbeit deutlich erschweren.“
Sicheres Wireless-Konzept
Das Safe-Wireless-Konzept von Keba überzeugte das Wöhler-Team deshalb schnell. „Die Vorteile liegen auf der Hand“, sagt Markvart. „Wir werden die Lösung künftig als Option beziehungsweise Zubehör für jede Maschine anbieten.“ Andere HMI-Marken kommen für das Unternehmen inzwischen kaum noch infrage. „Das Safe-Wireless-Panel hat das Potenzial, sich als neuer Standard zu etablieren.“ Besonders hebt Markvart die einfache Integration hervor: „Kein anderer Anbieter bietet eine Lösung, die sich so unkompliziert installieren und bedienen lässt und gleichzeitig über ein sicheres Wireless-Konzept verfügt. Strom anschließen, IP-Adresse vergeben, Visualisierung konfigurieren – und das Gerät ist einsatzbereit.“
Auch die Möglichkeit zur Individualisierung der KeTop-Panels bewertet Wöhler positiv. Die Geräte lassen sich an Corporate Design, Branding und funktionale Anforderungen anpassen. Für Wöhler spielt dieser Aspekt derzeit jedoch noch eine untergeordnete Rolle, da das Unternehmen überwiegend Einzelmaschinen oder kleine Serien fertigt. „Damit sich das wirtschaftlich richtig lohnt, braucht man andere Stückzahlen“, erklärt Markvart. „Das könnte allerdings künftig interessant werden, wenn wir unser Portfolio weiter ausbauen.“
Zwischen Preisdruck und
Individualisierung














