Kortmann Beton produziert täglich bis zu 120.000 Pflastersteine – eine manuelle Qualitätskontrolle ist bei diesen Mengen nicht möglich. Deshalb wurde gemeinsam mit Iberia (Applikation, Software, Integration) und AT Sensors (3D-Sensorik) eine automatische Inline-Inspektion entwickelt, die Form und Oberfläche/Farbgebung der Steine im laufenden Prozess prüft und fehlerhafte Teile aussortiert.
Kern der Lösung ist eine 3D-Lasertriangulationskamera mit großem Sichtfeld, Submillimeter-Auflösung (u. a. zur Erkennung von Abweichungen unter 0,5 mm, Haarrissen und Texturunregelmäßigkeiten) und hoher Geschwindigkeit, um mehrere tausend Träger pro Tag sekundenschnell zu erfassen. Die Software analysiert die Daten pixelgenau, klassifiziert Defekte in Echtzeit und markiert Ausschuss; ein Roboter entnimmt fehlerhafte Steine taktsynchron aus der Produktion.
Die Entwicklung bis zur Serienreife dauerte rund sechs Monate. Vorteile für Kortmann: 24/7-Qualitätskontrolle ohne zusätzlichen Personalaufwand, Echtzeit-Ausschleusung, dokumentierbare Qualität und eine auf etwa ein Prozent gesenkte Ausschussquote. Das System ist modular erweiterbar und dient inzwischen als Referenz für ähnliche Anwendungen (z. B. Ziegelproduktion).
* Diese Inhalte wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler enthalten.
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Für Kortmann ergeben sich aus der Applikation gleich mehrere Vorteile. Die Anlage ermöglicht eine vollautomatische Inline-Qualitätskontrolle, die rund um die Uhr ohne Personalaufwand arbeitet und fehlerhafte Steine in Echtzeit aussortiert. Dadurch sank die Ausschussquote auf etwa ein Prozent. Gleichzeitig werden Produktionsunterbrechungen, Nacharbeit und Rückläufer deutlich reduziert, was Kosten spart und die Prozesssicherheit erhöht. Darüber hinaus lässt sich die Produktqualität lückenlos dokumentieren und gezielt vermarkten. Das System ist modular erweiterbar und wird bei Kortmann kontinuierlich weiterentwickelt. In enger Zusammenarbeit zwischen Kortmann und ibea wurde es erfolgreich etabliert, während AT Sensors mit der passenden Sensortechnologie die Basis dafür lieferte. Mittlerweile gilt eben dieses Projekt auch als Referenz für ähnliche Anwendungen, z.B. in der Ziegelproduktion.
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