Hema Electronic integriert die neuen Xilinx Edge-AI System on Modules (SoMs) der Kria-Serie in seine Embedded-Vision-Plattform. Mit dem zugehörigen Baukasten sollen Kunden individuelle Elektroniken konfigurieren können und innerhalb von sechs Wochen einen seriennahen Prototyp erhalten. Die Plattform ist bisher mit SoMs von Enclustra und Xilinx verfügbar und soll so eine flexible Auswahl und Skalierung der Performance ermöglichen. Mit den kürzlich präsentierten Xilinx Kria SoMs erweitert Hema das Portfolio nun um weitere Module, die speziell für den Einsatz in Anwendungen wie Smart Cameras, Embedded Vision, Machine Vision und Smart City konzipiert wurden. Als erstes SoM wurde das Xilinx Kria K26 integriert. Kunden, die die Plattform nutzen, sollen von schneller Hardwareentwicklung und Service rund um Inbetriebnahme, Software-Anpassung und Serienqualifizierung profitieren. Im ersten Schritt können Schnittstellen und benötigte Funktionalitäten definiert werden. Hema erstellt daraus und mit Hilfe von über 45 bestehenden Building-Blocks aus der eigenen Design Library ein kundenspezifisches Design. Eigene oder neue Schaltungen können ebenso integriert werden. In ca. sechs Wochen ab Beauftragung sollen Kunden einen seriennahen Prototyp ihrer Elektronik erhalten, der bereits auf industrietauglichen und erprobten Schaltungen basiert und damit eine Brücke zwischen Funktionsmuster und Serienprodukt herstellt. Mit dem Prototyp können Kunden bereits in die Entwicklung ihrer eigenen Softwareanwendungen einsteigen. Dazu steht ihnen ein Linux-basiertes Board-Support-Package zur Verfügung. Außerdem haben sie Zugriff auf das Xilinx Kria Environment mit Entwickler-Tools und Software. Die Vorarbeiten können in der Regel direkt auf der späteren Serienhardware weiterverwendet werden.
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