
Siemens und Audi revolutionieren die Fertigungsprozesse durch softwaredefinierte Automatisierung und künstliche Intelligenz (KI). Mit ihrer langjährigen Partnerschaft wollen die Unternehmen Innovationen in der Automobilindustrie durch die Integration von virtuellen und Hardware-Steuerungen fördern, Sicherheitsfunktionen verbessern und Produktionsprozesse optimieren. Audi nutzt zudem KI-gesteuerte Automatisierung aus dem Siemens-Portfolio für die visuelle Qualitätsprüfung. Ziel ist es, mithilfe eines kundenspezifisch trainierten KI-Algorithmus und hochauflösender Bilder Schweißspritzer an Fahrzeugkarosserien zu erkennen und zu entfernen. Dies verbessert die Karosseriequalität und unterstützt effizientere Fertigungsprozesse.
Softwaredefinierte Automatisierung
Audi setzt auf das Automatisierungsportfolio von Siemens, um Produktionsabläufe zu standardisieren und zu optimieren. Um den Übergang von der automatisierten zur anpassungsfähigen Produktion zu beschleunigen, werden die IT- und OT-Ebenen durch die schrittweise Virtualisierung des Shopfloors stärker verzahnt. Da eine softwaredefinierte Fabrikautomatisierung nur mit einer entsprechenden Steuerungslösung realisierbar ist, setzt Audi die Simatic S7-1500V für den Karosseriebau im Werk Böllinger Höfe in Neckarsulm ein. Der Automobilhersteller hat mit der Integration der virtuellen speicherprogrammierbaren Steuerungen (PLCs) begonnen, die mit der Cloud-Infrastrukturplattform Edge Cloud 4 Production von Audi kompatibel sind. Der Autobauer plant, 2025 die virtuellen PLCs im Karosseriebau des Werks in Neckarsulm auszurollen.
Die Simatic S7-1500V
Die Simatic S7-1500V ist Teil des Siemens-Xcelerator-Portfolios und integriert IT- und Software-Fähigkeiten in die Automatisierungswelt. Als hardwareunabhängiges System bietet die virtuelle Steuerung die Funktionalitäten einer Hardware-Steuerung. Sie ist kompatibel mit dem Totally-Integrated-Automation-Portfolio (TIA) und kann über das TIA Portal technisch ausgeführt werden. weiterlesen















