
Cube-Farm nutzt das Aquaponik-Prinzip, bei dem Fischzucht (Aquakultur) und Pflanzenanbau ohne Erde (Hydroponik) in einem gemeinsamen Wasserkreislauf kombiniert werden. Die Fische produzieren nährstoffreiche Ausscheidungen, die von den Pflanzen als natürliche Düngung aufgenommen werden. Im Gegenzug reinigen die Pflanzen das Wasser, das anschließend zurück in die Fischbecken fließt. Das patentrechtlich geschützte System von Cube-Farm kommt ohne chemische Zusätze aus, spart Wasser und ermöglicht die ganzjährige Erzeugung gesunder Lebensmittel – nahezu unabhängig vom Standort.

Potenzial für die Lebensmittelproduktion
CubeFarm sieht in den Modulen großes Potenzial für die Lebensmittelproduktion grundlegend: „Wir haben ein System entwickelt, das mit minimalem Wasser auskommt, keine Pestizide braucht und lokal betrieben werden kann – auch in Regionen mit schwierigen Umweltbedingungen“, sagt der Cube-Farm-Gründer Enrico Steffens. In Zeiten von Klimawandel, Wasserknappheit und wachsender Weltbevölkerung seien solche Lösungen essenziell.

Mit digitaler Kontrolle alles im Fluss
Damit das empfindliche Zusammenspiel von Fischen, Mikroorganismen und Pflanzen stabil bleibt, muss die Wasserqualität laufend überwacht werden. Hier unterstützt das Oncite DPS der GEC an: Das IoT-System erfasst kontinuierlich Parameter wie Nitrat, Nitrit, gelösten Sauerstoff und organische Belastung. Die Daten werden in Echtzeit visualisiert und liefern präzise Grundlagen für die Steuerung und Optimierung des Kreislaufs. Ohne die Messeinrichtung wäre laut Tier- und Seuchenschutzamt ein Fischwirt zur Überwachung der Wasserqualitäten zwingend erforderlich. Das System von GEC ermöglicht es, darauf zu verzichten.
Das Projekt hat GEC in Zusammenarbeit mit der TriOS GmbH, einem Hersteller optischer Sensoren zur Wasserqualitätsmessung, TerraSense, einem Spezialisten für Umweltmonitoring sowie der Maxx GmbH als Experten für Mess- und Probenahmetechnik umgesetzt. gec.io















