- 1. Spezifikation: Zunächst werden Maschinenlandschaft, vorhandene Schnittstellen und Protokolle, Sicherheitsanforderungen sowie die Netzwerk-Topologie erfasst.
- 2. Referenzarchitektur: Darauf aufbauend werden die gewünschten Ebenen, Security-Maßnahmen, Update-Prozesse sowie Verantwortlichkeiten zwischen IT und OT definiert.
- 3. Pilotprojekt: Anschließend wird ein repräsentativer Bereich ausgewählt und mit konkreten Zielen – etwa einer Cloud-Anbindung oder der Implementierung eines Dashboards – prototypisch umgesetzt. Falls erforderlich, wird vorhandene Hardware ergänzt oder ausgetauscht.
Auf diese Weise lässt sich die Architektur zunächst in einem überschaubaren Umfeld validieren und anschließend auf weitere Maschinen, Linien oder Standorte übertragen.
Strukturen für weitere Digitalisierung schaffen
Entscheidend für eine leistungsfähige Edge-Architektur ist nicht die einzelne Technologie, sondern das Zusammenspiel von Edge Devices, Betriebssystem, Connectivity, lokaler Datenverarbeitung und zentralem Device-Management. Erst daraus entsteht eine durchgängige Infrastruktur, die sich sicher betreiben und skalieren lässt. Der Edge-Layer schafft damit eine strukturierte Grundlage, um Produktionsdaten sicher und wirtschaftlich zu nutzen. Klare Architekturen, automatisiertes Lifecycle-Management und Security-by-Design reduzieren Integrationsaufwand und Risiken und erleichtern die Skalierung über Maschinen, Linien und Standorte hinweg. Zugleich entsteht eine belastbare Basis für datengetriebene Anwendungen und den Einsatz von KI.












