Daten bündeln und für Services nutzen
Sitec entwickelt unter anderem Laser-Schneid- und -Schweißanlagen und betreibt mit ConnAct eine Plattform, die Maschinendaten shopfloor-weit bündelt, visualisiert und für weitere Services nutzbar macht. Entscheidend: Die Plattform verbindet Produktionstransparenz mit industriellen Services, bis hin zu On-Call-, Remote- und On-Site-Support und präventiver Instandhaltung.
Sitec setzt in eigenen Maschinen Conn-Act ein und bindet auch Fremdmaschinen an. Hier unterstützen die Edge-Geräte von In.Hub. In verschiedenen Kundenprojekten von Sitec werden Energie- und Prozessdaten aus Bestandsanlagen standardisiert an ConnAct übergeben und dort für Produktion, Instandhaltung und Energiereporting genutzt.
Vom Schaltschrank in weitere Systeme
Die Datenerfassung übernimmt das Hub-EN200. Dieses wird direkt auf der Hutschiene montiert und erfasst über Klappstromwandler und Spannungsabgriffe Ströme, Spannungen, Wirk-/Blindleistung, Leistungsfaktor und Lastgänge im Sekundenbereich. Parallel kann das EN200 SPS-Signale (z.B. Siemens S7) einlesen, um Energiewerte mit Prozesszuständen zu verknüpfen. Für bestehende Zähler und zusätzliche Signale steht das optionale Gateway Hub-GM200 zur Verfügung; hier werden S0, Modbus RTU sowie analoge und digitale Eingänge integriert, wobei netzwerkfähiges Modbus TCP/IP direkt über Ethernet angebunden wird. In
Siineos werden die aufbereiteten Informationen parallel über MQTT, rest oder OPC UA bereitgestellt. Oder sie können per Schnittstellen-App an ConnAct weitergeleitet werden. Die Software leitet daraus Trends, Kennzahlen und Instandhaltungsabläufe ab und konsolidiert die Daten Shopfloor-weit, und zwar ohne doppelte Integration.
Der SQL-Connector
Viele IT-Teams möchten Messwerte ohne Umwege in ihre SQL-Datenbanken schreiben, etwa um sie für bestehende Reports oder Data-Pipelines zu nutzen. Der SQL-Connector von In.Hub, der auf den Edge-Geräten läuft, nimmt dabei Messwerte entgegen und schreibt sie tabellarisch in z.B. PostgreSQL- oder MS-SQL-Datenbanken. Dadurch werden Medienbrüche vermieden. Energiewerte landen dort, wo ohnehin ausgewertet wird (BI-Reports, interne Dashboards), ohne proprietäre Exporte. Datenhoheit und Namensräume bleiben in der Hand der IT, während die Daten maschinennah vorverarbeitet werden.


















