Wirtschaftliche Firewall für KMU

Sicher in die Digitalisierung starten

IIoT-Anwendungen sind meist branchenspezifisch und basieren oft auf Business Cases, über die es noch nicht viele Erfahrungswerte gibt. Daher sollten bei der Planung verschiedene Aspekte berücksichtigt werden: Sicherheit, Anschlusskosten, Integration von bestehenden Anlagen, Erweiterbarkeit oder die Cloud-Anbindung. Eine neue Firewall-Lösung richtet sich an diese Herausforderung und kombiniert dabei Kosteneffizienz und Sicherheit.
 Die IRF1000-Serie und Big-LinX ergeben eine leistungsstarke Kombination für die IIoT-Lösungen.
Die IRF1000-Serie und Big-LinX ergeben eine leistungsstarke Kombination für die IIoT-Lösungen.Bild: ads-tec Industrial IT GmbH

Die Fernwartung als Teilbereich der Digitalisierung wird seit 25 Jahren praktiziert und gehört für einige Unternehmen schon zum Alltag. Erfolgt ein Ausbau zur IIoT-Plattform, können weitere Digitalisierungsprojekte realisiert werden. Doch viele Mittelständler befinden sich auf der Suche nach einer passenden Lösung. Für sie bietet ADS-Tec mit der neuen Basis-Firewall IRF1000 einen Einstieg in das industrielle Internet der Dinge.

Bild: ads-tec GmbH

Wider den Stillstand

Am Beispiel der Fernwartung wird deutlich, wie vielschichtig die Aufgabenstellungen sein können. Steht eine Maschine erst einmal still, bremst sie womöglich weitere aus oder verursacht große Folgeschäden. Dem lässt sich begegnen, indem sich Servicetechniker rund um die Uhr online verbinden können, um den Fehler zu analysieren, aus der Ferne zu beheben oder Techniker vor Ort anzuleiten. Muss ein Techniker anreisen muss, weiß er schon, was im Detail zu tun ist und welche Teile benötigt werden. Die einzige Möglichkeit, solch komplexe Kommunikation mit den nötigen Sicherheitsstandards durchzuführen, bietet das IIoT. Viele Systeme auf dem Markt sind jedoch wenig spezialisiert und dadurch unnötig umfangreich und kostspielig. Um sich von Beginn an richtig aufzustellen, sollten Firmen entsprechende Systeme in ihrer Produktionsumgebung zunächst austesten, und bei Bedarf auf ein leistungsfähigeres System umsteigen.

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Einstieg als Herausforderung

Beim Einstieg können viele Firmen nicht alle relevanten Aspekte selbst überblicken, um herauszufinden, welches System für sie das passende ist. Faktoren wie interne Rahmenbedingungen, die Systemarchitektur oder die finanziellen Möglichkeiten erschweren den Entscheidungsprozess. Um Firmen diese Phase zu erleichtern, bietet ADS-Tec mit der IRF1000-Firewall jetzt ein effektives, auf die Grundbedürfnisse abstimmbares Einstiegsmodell und rundet die seit Jahren eingesetzte IRF2000-Serie Richtung des Basisbereichs ab. Im Wesentlichen kann mit der neuen Firwall gezielt kommuniziert, Kommunikationswege kontrolliert und ungewollte Kontaktaufnahmen verhindert werden – sei es innerhalb des Unternehmens oder beim Fernzugriff über das Internet. Die Serie bietet dabei ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept. Obwohl sie auf ein attraktives Pres/Leistungs-Verhältnis ausgelegt ist, sind vier Ethernet-Ports aber auch Funktionen wie IIoT Extensions (OPC UA, ModbusRTU und ModbusTCP) oder Container (Docker) integriert, die man normalerweise nur im höheren Preissegment findet.

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Zukunftsfähige Sicherheit

Als zentraler Punkt gilt ein möglichst hoher Schutz vor Hackerangriffen, der mit wachsenden vernetzten Strukturen zur Herausforderung werden kann. Es geht nicht nur um Angriffe von außen, sondern auch um die Kontrolle und sichere Vernetzung innerhalb des Unternehmens. Dadurch, dass bei den ADS-Tec-Firewalls und -Routern bereits die Basisserie mit Smartcard-Technik ausgestattet ist, wie sie auch im Bankenwesen üblich ist, werden Firmen- und Maschinennetze gut geschützt. Eindeutige Identifizierungsverfahren mithilfe der Smartcard sowie sichere Firewall-Einstellungen, hohe Verschlüsselungen und Vertraulichkeitsvereinbarungen bieten ein hohes Maß an Sicherheitsstandards. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzeptes ist die Möglichkeit, virtuelle Maschinen zu errichten, auf denen der Service zunächst realisiert werden kann. Nach Abschluss der Services werden diese wieder gelöscht. Das verhindert das Verbreiten von eventueller Schadsoftware. Die Security macht deutlich, dass es beim Einstieg in das IIoT um mehr geht als nur um die Anschaffungskosten. Vielmehr müssen in eine nachhaltige Rechnung alle möglichen kostenverursachenden Effekte mit einbezogen werden. Sender und Empfänger sollten sich auf möglichst sicherem Terrain bewegen. Hardwarevorkehrungen wie die Smartcard sind personenunabhängig und können daher gezielt eingesetzt werden.

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