
Tipp Nummer 1: Die richtige Größe macht den Unterschied
Ein häufiger Montagefehler entsteht durch die Wahl einer ungeeigneten Größe. Passt die Verschraubung nicht exakt zum Kabeldurchmesser, geht entweder die Dichtwirkung verloren oder das Kabel wird beschädigt: Sitzt die Verschraubung zu locker, gibt’s keine Zugentlastung. Sitzt sie zu fest, wird das Kabel gequetscht. In beiden Fällen ist die Schutzfunktion nicht mehr gegeben.So klappt’s: Den Außendurchmesser des Kabels mit Hilfe eines Messschiebers exakt messen und mit dem angegebenen Klemmbereich der Verschraubung abgleichen. Technische Tabellen und Maßvorgaben vom Hersteller beachten.
Tipp Nummer 2: An die Dichtung denken
Die Dichtung ist das Herzstück jeder Kabelverschraubung. Fehlt sie, sitzt schief oder ist beschädigt, kann keine zuverlässige Abdichtung erreicht werden. Feuchtigkeit, Staub oder Gase dringen ein und gefährden die gesamte Installation. Die Einhaltung der Schutzart ist nicht mehr gewährleistet. So klappt’s: Wer auf Nummer sicher gehen will, greift direkt zu den originalen Dichtungseinsätzen des jeweiligen Herstellers. Vor der Montage die Unversehrtheit der Dichtung prüfen, bei der Montage auf den richtigen Sitz der Dichtung achten. Hochwertige Dichtungen sind in vielen Varianten von Markenherstellern wie Hummel erhältlich.
Tipp Nummer 3: Anzugsdrehmoment: Weder zu viel noch zu wenig
Wird die Kabelverschraubung zu fest angezogen, kann die Dichtung beschädigt oder das Gehäusematerial überlastet werden. Bei zu geringem Anzugsdrehmoment wird keine ausreichende Dichtheit oder Zugentlastung erzielt. In beiden Fällen wird die Schutzart der Installation beeinträchtigt. Häufig passiert das bei der händischen Montage ohne definiertes Drehmoment. So klappt’s: Die vom Hersteller angegebenen Drehmomentwerte einhalten. Diese stehen in den technischen Datenblättern. Werkzeuge mit einstellbarem oder voreingestelltem Drehmoment verwenden: Klick – fertig – dicht.


















