Tipp Nummer 4: Material gezielt wählen
Nicht jede Verschraubung ist für jede Umgebung geeignet. Die Kabelverschraubung muss zu den Bedingungen vor Ort passen. Je nachdem, ob UV-Strahlung, aggressive Medien, hohe bzw. kalte Temperaturen oder mechanische Belastung vorliegen. Ansonsten können Materialien spröde werden, korrodieren oder brechen. So klappt’s: Bei der Auswahl des Verschraubungsmaterials auf die jeweilige Einsatzumgebung achten. Edelstahl oder vernickeltes Messing bieten Schutz in aggressiven oder hygienisch sensiblen Umgebungen, Kunststoffvarianten sind leichter und für viele Standardanwendungen ausreichend.
Tipp Nummer 5: Zugentlastung: Oft unterschätzt, aber essenziell
Gerade bei bewegten oder frei hängenden Leitungen kann eine unzureichende Zugentlastung zu ernsthaften Problemen führen. Das Kabel kann sich lösen, die Adern brechen oder die Dichtung wird durch Zugkräfte undicht. So klappt’s: Verschraubungen mit integrierter Zugentlastung bieten hier eine sichere Lösung. Bei besonderen Belastungen empfiehlt sich eine zusätzliche Fixierung durch Klemmen oder Kabelhalter. Wichtig ist, dass die entstehenden Kräfte nicht auf die Anschlussstelle wirken.
Tipp Nummer 6: EMV-konform verschrauben
In vielen Anwendungen sind geschirmte Leitungen im Einsatz. Wird der Schirm nicht korrekt über die metallische Verschraubung kontaktiert, kann die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) der Anlage beeinträchtigt werden. Das kann zu Störungen oder Ausfällen elektronischer Komponenten führen. So klappt’s: EMV-fähige Kabelverschraubungen mit 360°-Kontaktflächen sorgen für eine rundum sichere Schirmanbindung. Der Kabelschirm muss freigelegt und vollflächig kontaktiert werden. Die Schirmverbindung sollte durchgehend und belastungsfrei ausgeführt sein.


















