Fazit

Anhand dieses Fallbeispiels lässt sich zeigen, wie einfach gängige Abläufe auf Basis der SpiderPLC/Scada-Infrastruktur umgesetzt werden können. Der entscheidende Vorteil besteht darin, dass die Programmierung von I4.0-Anwendungen unkompliziert mit dem eigenen Personal realisiert werden kann. Ohne große anfängliche Investitionen kann man an einer einzelnen Maschine damit beginnen, die Verbindung mit der Leitebene zu schaffen. Erfahrungsgemäß werden im Anschluss daran Schritt für Schritt weitere Komponenten – nach dem gleichen System – eingebunden. Das Risiko für das Scheitern des Projekts mit daraus resultierenden Folgekosten ist hierdurch weitestgehend eliminiert. Das klassische Problem in Hinblick auf die Überwindung des Grabens zwischen der Automationsebene und IT wird hier ebenfalls gelöst, da beide Seiten in den technologischen Domänen bleiben können: Die IT liefert alle relevanten Schnittstellen in einer für sie bekannten Programmiersprache. Die Automationsebene verwendet diese als Funktionsbaustein in einer Funktionsplanprogrammierung, welche über das Scada und seine Treiber Zugriff auf alle Automationskomponenten hat.

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