Wie der Fußball von Simulation und virtuellen Zwillingen profitiert

Mit Technologien wie Solidworks Flow Simulation können Ingenieure die Flugeigenschaften von Bällen optimieren.
Mit Technologien wie Solidworks Flow Simulation können Ingenieure die Flugeigenschaften von Bällen optimieren.Bild: Dassault Systemes Deutschland GmbH

Seit den ersten internationalen Turnieren in den 1930er-Jahren hat sich der Fußball weit über den Sport hinaus zu einem Paradebeispiel für Ingenieurskunst und Innovation entwickelt. Neue Materialien, aerodynamisch optimierte Designs und intelligente vernetzte Technologien machen das Spiel heute schneller, sicherer und dynamischer. Dabei helfen virtuelle Zwillinge und Simulationssoftware. Wie? Das beschreibt Dassault Systèmes.

Virtuelle Tests für Fußballschuhe und -bälle

Die schweren Lederbälle und klobigen Fußballschuhe aus den 1930er-Jahren sind längst aerodynamisch optimierter Hochleistungsausrüstung gewichen. Dassault verweist in diesem Zusammenhang auf die Struktursimulationen mit Solidworks. Damit lassen sich Belastungen, Aufprallkräfte und Materialermüdung virtuell analysieren, noch bevor ein physischer Prototyp entsteht. So können Entwickler Schuhe und Bälle gezielt optimieren.

Die Physik hinter dem Freistoß

Hinter den oft spektakulären Flugkurven von Freistößen steckt neben dem Können der Spieler auch Aerodynamik. Dassault Systèmes unterstützt hier mit Solidworks Flow Simulation: Mit der Software können Ingenieure die Flugbahn und Rotation sowie Luftströmungen eines Balls virtuell analysieren. Dadurch lassen sich Flugeigenschaften optimieren und der Entwicklungsaufwand und Kosten für physische Tests reduzieren.

Unterstützung für Schiedsrichter

Im modernen Fußball müssen Entscheidungen im Bruchteil einer Sekunde getroffen werden; Abseits- und Torlinienentscheidungen müssen dafür millimetergenau sein. Möglich machen das intelligente Ballsysteme und präzise Sensortechnologien. Dassault Systèmes verweist hier auf Electromagnetics Engineer, der Teil der Solidworks Simulation Suite ist. Damit lassen sich elektromagnetische Felder sowie die Kommunikation zwischen Sensoren und Funktechnologien virtuell simulieren. Dies ermöglicht es Entwicklern, die Integration intelligenter Sensoren und die Hochfrequenzleistung zu optimieren und dient als Grundlage für schnellere und präzisere Schiedsrichterentscheidungen.

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