Typischerweise bearbeiten die beiden mit der Techno Fast große Querschnitte zwischen 30x50mm und 200x620mm. Platz dafür gibt es in der weitläufigen Halle genug – und die Maschine fügt sich ein, ohne Raum zu verstellen. Ein aufwändiger Aufbau war nicht nötig, nicht einmal eine Grube mussten die Erbauer ausheben. Ein weiterer Punkt, der die Zimmerer überzeugte. „Auf kleinem Raum kann die Techno Fast mehr als vergleichbare Abbundanlagen“, fasst Peter zusammen. Dabei stand von Anfang an fest: Mit der eigenen Halle sollte auch die passende Maschine kommen. „Wir haben bei eigentlich jedem Projekt gemerkt, dass wir händisch nur langsam vorankommen“, sagt Schwarzmeier. Der begrenzte Platz der Scheune stellte das größte Hindernis dar. Heute steht die Maschine an einem eigens für sie geschaffenen Platz.

Schulung und Fertigung

in einem

Ebenfalls schnell gelernt: wie mit der Essetre-E-Live-Software umzugehen ist. Ohne große Mühe schiebt Schwarzmeier den mobilen Desktop dorthin, wo er ihn gerade braucht. Mit dem selbsterklärenden Programm konnte der Betrieb gleich einsteigen, zwei Rückfragen beim Sales Manager und rund 80 Prozent der Unklarheiten waren aus der Welt geschafft. Auch die Inbetriebnahme der Techno Fast ging flott: In nur zwei Tagen stand die Maschine, und die Schulung lief zeitgleich zu einem Auftrag, der vom geraden Abschnitt bis zum Querschnitt alles verlangte. Hausbau, Schulung und Fertigung verschmolzen hier ineinander. Nicht lange, und der Betrieb hatte den Dreh raus.

Massiver ökologischer Holzbau

Genau so begann übrigens auch die Geschichte der Zimmerei: 2017 baute Peter sein eigenes Holzhaus unweit von hier – natürlich von Schwarzmeier unterstützt. Warum sich nicht selbstständig machen, wenn es so gut läuft? Bis heute trägt diese ursprüngliche Idee das Selbstverständnis der beiden. „Wir forcieren den massiven ökologischen Holzbau“, sagen sie überzeugend. Das tun sie damals wie heute, bloß ohne beim Abbund zu schwitzen.

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